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Zusatzauswertung einer Längsschnittstudie an zwei zusammengefassten Kohorten im Kali- und Steinsalzbergbau mittels Random-Effect-Modellen

Projektnummer: F 1969 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Die Setzung eines Arbeitsplatzgrenzwertes für Stickstoffmonoxid ist Gegenstand aktueller Beratungen im Grenzwertkomitee der EU (SCOEL). Die epidemiologische Datenlage zu Dosis-Wirkungsbeziehungen bei NO-Exposition ist jedoch unbefriedigend. Die Längsschnittstudie F 5130 im Kali- und Steinsalzbergbau zeigte in zwei Kohorten Dosis-Wirkungsbeziehungen mit einem nachteiligen expositionsbedingten Effekt auf die Lungenfunktion durch die Mischexposition gegenüber Salzstaub, Dieselmotoremissionen, Stickstoffdioxid und Stickstoffmonoxid. Mit den bisher verwendeten Modellansätzen über Dosis-Wirkungsbeziehungen konnte jedoch keine Grenzwertempfehlung abgeleitet werden. Die Wirkungen der einzelnen Belastungsfaktoren waren nur als Indikatoren für die Gesamtexposition interpretierbar. In einer erweiterten statistischen Analyse soll das umfangreiche Datenmaterial aus der Längsschnittstudie genutzt werden, um Fragen nach der Wirkung der Einzelkomponenten besser beantworten zu können. Dazu sollen Dosis-Wirkungsbeziehungen für beide Kohorten in einem gemeinsamen Modell untersucht und Heterogenitäten der Effekte zwischen beiden Werken abgeklärt werden.

Kontakt

Fachgruppe 3.2 "Statistische Methoden in Epidemiologie und Biometrie"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070