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Erkrankungsrisiko bezüglich chronisch obstruktiver Atemwegserkrankungen (COLD) durch (Quarz)-staub

Projektnummer: F 1931 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Seit 1995 können im Steinkohlenbergbau die chronische obstruktive Bronchitis und das Emphysem als Berufskrankheit anerkannt werden. Neben dem Steinkohlenbergbau gibt es aber noch eine Reihe von Arbeitsplätzen, die einer erheblichen Exposition gegenüber quarzhaltigen Stäuben ausgesetzt sind. Eine Abschätzung der damit verbundenen Risiken ist daher sowohl im Sinne der Festlegung und wissenschaftlichen Begründung von Grenzwerten, als auch im Hinblick auf das Berufskrankheiten-Recht dringend erforderlich. Die Abschätzung der Risiken wird auf der Basis einer retrospektiven Kohortenstudie erfolgen. Die Einschlusskriterien sehen eine Beschränkung auf männliche Wismutbeschäftigte der Geburtsjahrgänge 1955 bis 1958 vor. Die geplante Abschätzung bezüglich Gesamt-, Fein- und Quarzstaubexposition erfolgt auf der Basis von Berufsspiegeln über eine Staub-job exposure matrix. Als Outcome-Variable wurden die in epidemiologischen Studien bewährten, auf Lungenfunktionsveränderungen hinweisenden Parameter der Vitalkapazität (VC) und der 1-Sekunden-Kapazität (FEV-1) gewählt.

Kontakt

Fachgruppe 3.2 "Statistische Methoden in Epidemiologie und Biometrie"

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