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Prävalidierungsstudie zur Prüfung der toxischen Wirkung von inhalativ wirksamen Stoffen (Gase) nach Direktexposition von Lungenzellen des Menschen an der Luft-/Flüssigkeitsgrenzschicht

Projektnummer: F 1835 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Mit der Neugestaltung des europäischen Chemikalienrechtes REACH ergibt sich die Notwendigkeit, für alle zu registrierenden Stoffe toxikologische Daten unter Berücksichtigung der Expositionssituation vorzulegen. Ziel des Vorhabens ist daher die Reduktion von Tierversuchen bei der Bestimmung der akuten Zyto- und Gentoxizität von inhalierbaren Industriechemikalien durch eine In-vitro-Methode zur standardisierten Direktexposition von Lungenzellen des Menschen (Zelllinie A549). Die Funktionalität der Methode zur Direktexposition von kultivierten Zellen zur Erfassung akuter Zyto- und Gentoxizität soll erprobt und nachgewiesen werden, wobei der Versuchsaufbau zur Demonstration der Übertragbarkeit zu den Projektpartnern transferiert wird. Partner I (ITEM) realisiert den Versuchsaufbau und Transfer, Einweisung der Kooperationspartner, die chemisch-analytische Kontrolle der Expositionsatmosphäre sowie Koordination des Projektes. Das Verfahren dient im Erfolgsfall zur Erfassung der akuten Toxizität inhalierbarer Stoffe in vitro. Unter Einbeziehung veröffentlichter Tierversuchsdaten soll ein Prädiktionsmodell zur Vorhersage der toxikologischen Wirkung aufgrund von In-vitro-Studien erarbeitet werden.

Kontakt

Fachgruppe 4.7 "Biologische Arbeitsstoffe"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070