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Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Hilfe der Balanced Scorecard

Damit Mitarbeiter bereit und fähig sind, ihre Leistungspotenziale im Sinne des Unternehmenszwecks einzusetzen, bedarf es u. a. einer entsprechenden Qualität der Arbeit, welche die Gesundheit und Motivation fördert. Ziel des vorliegenden Projekts war es, eine Vorgehensweise und ein Instrumentarium zur Abschätzung der wirtschaftlichen Effekte von Maßnahmen des Gesundheitsmanagements und deren kontinuierliche Steuerung zu entwickeln. Damit sollte einerseits die Bedeutung des Gesundheitsmanagements durch Ausweisung des betriebswirtschaftlichen Nutzens gestärkt werden. Andererseits sollte die Effektivität (bzgl. Ressourceneinsatz und Wirkung) des Gesundheitsmanagements abgeschätzt werden, um begründete Handlungsprioritäten setzen zu können.

Zur Erreichung dieses Forschungsziels wurde eine Fallstudie in einem Automobilunternehmen durchgeführt: Zunächst wurde ein theoretisch fundiertes Steuerungs- und Bewertungskonzept für das Gesundheitsmanagement entwickelt, das arbeitswissenschaftliche und organisationspsychologische Erkenntnisse in das Konzept der Balanced Scorecard (BSC) integriert. Im Rahmen einer empirischen Untersuchung in einem Fallstudienunternehmen wurden Hinweise über zentrale Ursache-Wirkungsbeziehungen im Sinne des BSC-Konzepts erhoben. Auf Basis der Erfahrungen, die bei der Entwicklung der Gesundheits-BSC gemacht wurden, konnte das Projektteam ein Vorgehen zur Implementierung in weiteren Unternehmen ableiten.

Bibliografische Angaben

P. Horváth, N. Gamm, K. Möller, M. Kastner, B. Schmidt, B. Iserloh, G. Kliesch, R. Otte, M. Braun, M. Matter, St. Pennig, J. Vogt, B. Köper:
Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Hilfe der Balanced Scorecard
1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2009. Seiten 243, Projektnummer: F 2126, PDF-Datei

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