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Erste Erfahrungen mit der Festlegung von Derived No-Effect Level (DNEL) unter REACH für Stoffe mit Arbeitsplatzgrenzwert (AGW)

Mit der ersten REACH-Registrierungswelle wurden bei den fast 5.000 Registrierungen 86 zu Stoffen eingereicht, für die auch ein Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) existiert. Die im Kerndatensatz von der ECHA veröffentlichten Derived No-Effect Level (DNEL) haben dabei in drei Viertel der Fälle einen erwarteten Wert. Die Hälfte der DNEL entspricht sogar dem AGW. Die Abweichungen sind in den meisten anderen Fällen gering oder erklärbar. Nur acht DNEL sind so viel niedriger als der AGW, dass sie vom Ausschuss für Gefahrstoffe überprüft werden müssten. Vier AGW sind aber auch so viel niedriger als der DNEL, dass der Arbeitgeber neben den im Expositionsszenario genannten Schutzmaßnahmen auch weitere Maßnahmen zur Einhaltung des AGW prüfen muss.

Der gesamte Artikel kann über die Internetseite der "Zeitschrift für betriebliche Prävention und Unfallversicherung", Ausgabe 6/2013, S. 381-386 bezogen werden: "Erste Erfahrungen mit der Festlegung von Derived No-Effect Level (DNEL) unter REACH für Stoffe mit Arbeitsplatzgrenzwert (AGW)" (ggfs. kostenpflichtig).

Bibliografische Angaben

T. Wolf, E. Lechtenberg-Auffarth:
Erste Erfahrungen mit der Festlegung von Derived No-Effect Level (DNEL) unter REACH für Stoffe mit Arbeitsplatzgrenzwert (AGW). 
in: Zeitschrift für betriebliche Prävention und Unfallversicherung, Ausgabe 6/2013 2013. Seiten 381-386