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Der Gesundheitszustand der Erwerbsbevölkerung in Deutschland und dessen Rolle für die Arbeitsmarktbeteiligung

Editorial zum Schwerpunktheft des Bundesgesundheitsblatts

Die Erwerbsbevölkerung in Deutschland wird älter. In den letzten 5 Jahren stieg der Anteil der 45- bis 65-Jährigen in der Bevölkerung von 22 auf 24 Mio. Personen an, und auch die Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter im Alter von 50 und mehr Lebensjahren nimmt inzwischen deutlich zu, von 2010 auf 2011 allein um 450.000 auf 7,9 Mio. Personen. Damit betrug ihr Anteil an allen sozialversichert Beschäftigten bereits ca. 30 %. Bevölkerungsprojektionen lassen annehmen, dass dieser Anteil bis zum Jahr 2020 noch weiter ansteigen wird. Diese Entwicklung stellt die Arbeitsmarktakteure vor die unterschiedlichsten Herausforderungen. Unternehmen werden zunehmend investieren müssen, um die Arbeitsfähigkeit ihrer Beschäftigten zu erhalten, und Wirtschaft und Politik müssen dazu beitragen, ein nachhaltiges und qualifiziertes Arbeitskräfteangebot sicherzustellen. Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die Gesundheitsförderung im betrieblichen und privaten Umfeld, denn die frühzeitige Sicherung der Gesundheit wird als wichtiger Schlüssel für die Erwerbsteilhabe im höheren Erwerbsalter angesehen.

Dieses Editorial ist in der Zeitschrift "Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz" 56 (2013), Heft 3, S. 337-338 im Springer-Verlag erschienen.

Bibliografische Angaben

H. M. Hasselhorn, A. Rauch, H. Burr:
Der Gesundheitszustand der Erwerbsbevölkerung in Deutschland und dessen Rolle für die Arbeitsmarktbeteiligung. Editorial zum Schwerpunktheft des Bundesgesundheitsblatts
in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 56 (2013), Heft 3 2013. Seiten 337-338, Projektnummer: F 2295, PDF-Datei, DOI: 10.1007/s00103-012-1610-4

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