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Quantification of DNA in PM10 fraction of aerosols from rural ambient air

Quantitative Erfassung der Gesamt-DNA in der PM10-Fraktion von Aerosolen des ländlichen Raums

Die in Deutschland bestehenden Richtlinien und Standards zur Erfassung biotischer Aerosolkomponenten sind dominiert von kultivierungsabhängigen Analysemethoden. Jedoch werden vermehrt genom-basierte Methoden eingesetzt, um Limitierungen von kultivierungsabhängigen Analysen zu vermeiden und einen tieferen Einblick in die Zusammensetzung der Bioaerosole zu erhalten. Allerdings kann der DNA-Gehalt in der Außenluft eine Limitierung für genom-basierte Untersuchungen sein. Daher wurde in dieser Studie untersucht, ob nach Sammlung der PM10-Fraktion genug DNA auf den Filtern vorhanden ist, um den Verlauf des DNA-Gehalts in der Außenluft über ein Jahr zu verfolgen. In der PM10-Fraktion der untersuchten Luft wurden jährliche mediane DNA-Konzentrationen von 49 bis 60 pg/m³ gemessen, die höchste im Sommer. Die DNA-Konzentration korreliert positiv mit Temperatur, Ozonlevel und Strahlung sowie negativ mit Luftfeuchtigkeit. Diese Beobachtungen sind womöglich das Ergebnis von verstärkter natürlicher Emission und erhöhter anthropogener Aktivität im Landwirtschaftssektor im Sommer. Insgesamt haben sich die angewandten Methoden zur Bestimmung der DNA-Konzentration als geeignet erwiesen, um die generelle Exposition gegenüber Bioaerosolpartikeln zu detektieren.

Dieser Artikel ist in der Zeitschrift "Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft", Volume 81, Nr. 9-10, S. 362-367 (www.gefahrstoffe.de) erschienen.

Bibliografische Angaben

I. Laufer, H. Kühne, U. Jäckel:
Quantification of DNA in PM10 fraction of aerosols from rural ambient air
in: Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft, Volume 81, Nr. 9-10 2021. Seiten 362-367, Projektnummer: F 2383

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Forschungs­projekte

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