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Organisationale Resilienz - Nutzen für den Arbeitsschutz

Aufgrund einer Reihe von schweren Unfällen in Firmen mit einem hohen Sicherheitsstandard wird derzeit ein neuer Sicherheitsansatz diskutiert, der speziell zur Kompensation von Störungen von außen führen soll - die organisationale Resilienz. Resiliente Organisationen sind robuste Systeme, die im dynamischen Umfeld sicher auf unerwartete Situationen reagieren können, um Kontrollverlust zu verhindern. Des Weiteren sind diese Organisationen in der Lage, nach erfolgter Störung schnell wieder in den sicheren Zustand zu gelangen. Moderne Sicherheitsmanagementsysteme und Sicherheitskulturen in Unternehmen mit einem hohen Gefährdungspotenzial leisten bereits einen Beitrag zur organisationalen Resilienz. Darüber hinaus verlangt der neue Ansatz auch ein sicheres Reagieren in nicht vorhersehbaren Situationen über das Regelverhalten hinaus. Hierzu müssen insbesondere Vorgaben der Führungsspitze gemacht, Ressourcen bereitgestellt, Handlungsalternativen geschaffen und die Beschäftigten entsprechend vorbereitet werden. Dabei gilt es, den Konflikt zwischen Regelkonformität und Flexibilität zu diskutieren.

Der gesamte Artikel kann über die Internetseite des Journals "Technische Sicherheit" 5/2013, S. 50-53 bezogen werden: "Organisationale Resilienz - Nutzen für den Arbeitsschutz" (ggfs. kostenpflichtig).

Bibliografische Angaben

B. Lafrenz, L. Adolph, S. Wischniewski:
Organisationale Resilienz - Nutzen für den Arbeitsschutz. 
in: Technische Sicherheit 5/2013 2013. Seiten 50-53