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Vorübergehende Blendung durch Laserstrahlung

Optische Strahlung aus künstlichen Strahlungsquellen besitzt neben vielfältigen Einsatzmöglichkeiten auch ein Schädigungspotenzial, und zwar insbesondere für die Augen. Bei Einhaltung der Expositionsgrenzwerte können aber nachteilige Wirkungen verhindert werden. Dennoch sind durch sichtbare Strahlung u. U. weitreichende Gefährdungen durch indirekte Auswirkungen aufgrund einer vorübergehenden Blendung möglich. In einem von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) geförderten und von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro und Medienerzeugnisse (BGETEM) unterstützten Forschungs- und Entwicklungsprojekt wurden die Gefährdungen durch vorübergehende Blendung, insbesondere durch Laserstrahlung, aber auch durch sichtbare Strahlung aus modernen Lichtquellen wie z. B. Weißlicht-Leuchtdioden, bei verschiedenen Umgebungs-Helligkeitsbedingungen im Labor in unterschiedlichen realitätsnahen Szenarien an Probanden untersucht. Die Ergebnisse sind zum Teil bereits in die Beurteilung der Gefährdung und bei den Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen durch optische Strahlung in die zur Konkretisierung der Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung ermittelten Technischen Regeln eingeflossen. Nachfolgend werden wesentliche Erkenntnisse aus den Untersuchungen und die wichtigsten funktionalen Zusammenhänge dargelegt. Damit wurden zugleich wichtige Voraussetzungen zur Ableitung entsprechender passiver bzw. aktiver Schutzmaßnahmen und zur Erstellung von Handlungsanleitungen bei vorübergehender Blendung geschaffen.

Der gesamte Artikel kann über die Internetseite des Journals "Technische Sicherheit" 6/2014, S. 18-25 bezogen werden: "Vorübergehende Blendung durch Laserstrahlung" (ggfs. kostenpflichtig).

Bibliografische Angaben

H.-D. Reidenbach, G. Ott, M. Brose:
Vorübergehende Blendung durch Laserstrahlung. 
in: Technische Sicherheit 6/2014 2014. Seiten 18-25