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Statistik als Baustein in Gefährdungsbeurteilung und Risikobewertung

Statistische Methoden werden eingesetzt, wo Entscheidungen unter Berücksichtigung von Unsicherheiten getroffen werden müssen. Dies trifft insbesondere auf die Gefährdungsbeurteilung und die Risikobewertung zu. Diese basieren auf der Toxikologie und der Bestimmung der Dosis, der eine Person ausgesetzt ist (Exposition). Letztere kann messtechnisch, rechnerisch oder durch Übertragung von Messdaten aus ähnlichen Situationen erfolgen. Der Beitrag stellt Möglichkeiten zur Prüfung einer deterministischen Expositionsabschätzung vor, denn die Technische Regel für Gefahrstoffe 402 verlangt: "Die Ergebnisse von Modellrechnungen müssen plausibel sein. Daher ist bei jeder Anwendung zu begründen, warum die Modellrechnung im konkreten Fall geeignet ist". Ähnliches gilt für die Zulassungsverfahren nach Biozidverordnung und im REACH-Verfahren. Dazu wird insbesondere das jeweils gewählte Perzentil diskutiert. Parallel werden die statistischen Grundbegriffe eingeführt, um Praktikern - insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) - sowie Studierenden das Werkzeug zur verständigen Nutzung von Expositionsberechnungen an die Hand zu geben. Einleitend wird zunächst die Verwendung eines deterministischen Modells (Stoffmanager-Modul 2) zur Expositionsabschätzung über den Luftpfad beschrieben sowie abschließend der theoretische Hintergrund kurz erklärt.

Der gesamte Artikel kann über die Internetseite des Journals "Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft" 74(2014) Nr. 6, S. 227-234 bezogen werden: "Statistik als Baustein in Gefährdungsbeurteilung und Risikobewertung" (ggfs. kostenpflichtig).

Bibliografische Angaben

M. Krause, M. Baron, A. Kahl:
Statistik als Baustein in Gefährdungsbeurteilung und Risikobewertung. 
in: Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft 74(2014) Nr. 6 2014. Seiten 227-234