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Arbeiten in der digitalen Welt

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In Konzepten wie "Arbeiten 4.0", "Industrie 4.0" oder der "Digitalisierung der Arbeitswelt" wird deutlich: vernetzte, komplexe und intelligente Systeme bilden die technischen Grundlagen der Arbeitswelt von Morgen. Sie führen zu neuen Arbeitsprozessen und neuen Arbeitsteilungen von Mensch und Maschine. Arbeit in der digitalen Welt ist aber auch gekennzeichnet durch größer werdende räumliche und zeitliche Flexibilität. Aus beiden Entwicklungen ergeben sich für die Beschäftigten sowohl Chancen als auch Risiken, auch und gerade im Hinblick auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Die BAuA will in folgenden drei Themenfeldern zur Weiterentwicklung eines zeitgemäßen Arbeitsschutzes beitragen: "flexible Arbeit", "digitale Arbeit" und "gesunde Arbeit".

Im Themenfeld "flexible Arbeit" beschäftigt sich die BAuA mit der Flexibilisierung von Arbeit. Flexible Arbeitszeitformen, räumliche Mobilität sowie neue Beschäftigungsformen werden die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verändern. Die starren räumlichen und zeitlichen Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben lösen sich auf. Hieraus können sich nicht nur negative Folgen für die Beschäftigten, sondern auch Chancen beispielsweise für eine gesunde Work-Life-Balance ergeben.
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Im Themenfeld "digitale Arbeit" beschäftigt sich die BAuA mit innovativen digitalen Technologien im Rahmen von "Industrie 4.0". Mit diesem Begriff werden die tiefgreifenden Veränderungen insbesondere des industriellen Sektors, die aktuell stattfinden und noch vor uns liegen, beschrieben. Die BAuA untersucht die Chancen und Risiken neuer Technologien für eine sichere, gesunde und menschengerechte Gestaltung von Arbeit.
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Im Themenfeld "gesunde Arbeit" untersucht die BAuA Faktoren zum Erhalt und Förderung der physischen und psychischen Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Arbeiten in der digitalen Welt kann sich positiv und negativ auf die Gesundheit auswirken, etwa durch die Verringerung der physischen Belastung auf der einen oder eine stärkere Verdichtung der Arbeit auf der anderen Seite. Dabei stellt sich auch die Frage, wie neue technologiebedingten Anforderungen positiv ausgeglichen werden und derartige Ressourcen bei den Beschäftigten in der digitalen Arbeitswelt gestärkt werden können.
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Der Wandel der Arbeit macht auch eine Weiterentwicklung bestehender Arbeitsschutzmaßnahmen und eine entsprechende Qualifikation von Akteuren des Arbeits- und Gesundheitsschutzes erforderlich. Entsprechend befasst sich die BAuA mit folgenden Fragen:

  • Wie muss sich das Arbeitsschutzsystem in Europa und Deutschland weiterentwickeln, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Sicherheit und Gesundheit das Beschäftigen weiterhin gewährleisten zu können?
  • Welche veränderten Kompetenzen, Instrumente und Handlungsstrategien brauchen die Akteure des Arbeitsschutzes?
  • Welche Kompetenzen brauchen Führungskräfte, Interessenvertretungen und Beschäftigte, um Arbeit in der digitalen Welt zu gestalten zu können?