SALSA: Salutogenetische Subjektive Arbeitsanalyse
- Autor(en):
- UDRIS, RIMANN
- Gestaltungsbezug:
- Quantitative Verfahren der Verhältnisprävention
- Analysetiefe:
- Screeningverfahren
- Jahr:
- 1999
- Quintessenz:
- Der Fragebogen SALSA besteht aus fünf Teilen:
(A) Angaben zur Person; (B) Arbeit und Betrieb; (C) Privatbereich und Freizeit; (D) Persönliche Einstellungen und (E) Gesundheit und Krankheit. Den Kern des Fragebogens bildet Teil (B) Arbeit und Gesundheit, in dem die Arbeitsplatzinhaber das Vorhandensein und die Ausprägung verschiedener Aufgabenmerkmale, Belastungen sowie organisationaler und sozialer Ressourcen der Arbeit beurteilen. Der Schwerpunkt von SALSA liegt auf den Arbeitsbedingungen und Schutzfaktoren der Arbeit ("salutogenetische Ressourcen"), die dazu beitragen, dass Beschäftigte ihre Gesundheit trotz Belastungen aufrechterhalten und wiederherstellen können.
SALSA ermöglicht Gruppenvergleiche hinsichtlich verschiedener Kriterien (z. B. Tätigkeits- und Berufsgruppen, Betriebe mit unterschiedlicher Arbeitsgestaltung). - Ziel(e):
- Belastungsermittlung
- Methode(n) der Datengewinnung:
- schriftliche Befragung
- Merkmalbereich(e):
Angaben zur Person, Arbeit und Betrieb, Privatbereich und Freizeit, persönliche Einstellungen, Gesundheit und Krankheit
- Tätigkeitsklasse(n):
- universell
- Branche(n):
- universell
- Items:
60
- Durchführungszeit(en):
- 15 bis 20 Minuten
- theoretische Fundierung:
Ressourcen, Salutogenese (Antonovski, 1979, 1987)
- Gütekriterien:
- vorhanden
- Art:
Einzelverfahren (Module)
- Ansprechpartner:
-
Prof. Ivars Udris
E-Mail: udris@bluewin.ch
ETH Zürich
Zürich
Schweiz
- Zugang:
Vollständige Darstellung:
Rimann, M. & Udris, I. (1997). Subjektive Arbeitsanalyse: Der Fragebogen SALSA. In O. Strohm & E. Ulich (Hrsg.), Unternehmen arbeitspsychologisch bewerten. Ein Mehr-Ebenen-Ansatz unter besonderer Berücksichtigung von Mensch, Technik und Organisation (S. 281-298). Zürich: vdf Hochschulverlag.Überblick:
Udris, I.; Rimann, M.: SAA und SALSA: Zwei Fragebögen zur subjektiven Arbeitsanalyse. In: Dunckel, H. (Hrsg.): Handbuch psychologischer Arbeitsanalyseverfahren. Schriftenreihe Mensch-Technik-Organisation, Band 14. Zürich: Verlag der Fachvereine 1999- Beispiel-Items:
Teil B: Arbeit und Betrieb:
B04. Man hat genug Zeit, diese Arbeit zu erledigen.
B05. Es ist einem genau vorgeschrieben, wie man seine Arbeit machen muss.
B27. Diese Arbeit ist zerstückelt, man erledigt nur kleine Teilaufgaben.
B43. Die Leute, mit denen ich zusammenarbeite, helfen mir bei der Erledigung der Aufgaben.Jeweils 5-stufiges Antwortformat von "trifft überhaupt nicht zu/ fast nie" bis "trifft völlig zu/ fast immer"
- Kosten:
- keine
- Stichwörter:
- Arbeitsgestaltung, Belastungen, Gestaltung, Gesundheit, Organisation, psychische Belastungen, Ressourcen, soziale Unterstützung, Unterbrechungen, widersprüchliche Arbeitsanforderungen, Zeitdruck
