Navigation und Service

Springe direkt zu:

Suche

Suchbegriff eingeben

Forschungs- und Entwicklungsprogramm der BAuA

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist eine Ressortforschungseinrichtung des Bundes und berät als Fachbehörde das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in allen Fragen von Sicherheit und Gesundheit sowie menschengerechter Gestaltung der Arbeit auf wissenschaftlicher Grundlage.

Basis der zur sachgerechten Aufgabenerfüllung notwendigen wissenschaftlichen Kompetenz und Reputation der BAuA ist eine qualitätsgesicherte Forschung und Entwicklung, die internes und externes Know-how interdisziplinär und lösungsorientiert miteinander verknüpft. Forschung und Entwicklung der BAuA stehen in einem engen inhaltlichen Zusammenhang, wobei die Entwicklung in der Regel die Umsetzung der Forschungsergebnisse verfolgt und gleichzeitig maßgebliche Impulse für neue und vertiefende Forschungsansätze gibt.

Forschung und Entwicklung der BAuA orientieren sich an den Grundsätzen einer modernen Ressortforschung der Bundesregierung. Damit ist sie insbesondere dem Leitbild der dauerhaften Sicherung eines hohen fachlichen Niveaus von FuE durch konsequente Qualitätssicherung, Beteiligung am nationalen und internationalen Wettbewerb und der Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Vernetzung innerhalb der Wissenschaftslandschaft verpflichtet.

Das frühzeitige Erkennen von Risiken für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten, ebenso wie der Chancen für eine menschengerechte Arbeitsgestaltung sind wesentlicher Ansatz von Forschung und Entwicklung in der BAuA. Im Mittelpunkt stehen die gravierenden Veränderungen in der Arbeitswelt und die Notwendigkeit, dass technologische und organisatorische Innovationen den Aspekten von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz bereits in einem frühen Entwicklungsstadium ausreichend Rechnung tragen. Die BAuA ermittelt und erweitert nicht nur den Stand der Wissenschaft, sondern setzt ihre Erkenntnisse in wissenschaftsbasierte Lösungen für Politik und Praxis um. Sie führt dazu eigene Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch, vergibt extramurale Forschungsaufträge, wirkt in kooperativen Netzwerken mit und strebt eine weitere Erhöhung der Einwerbung von Drittmitteln an, um die Qualität ihrer Forschung auf hohem Niveau weiterzuentwickeln.

Mit dem aktuellen Forschungsprogramm 2014-2017 werden die Schwerpunkte des vorhergehenden FuE-Programms 2010-2013 inhaltlich fortgeführt, dabei aber teilweise umgestaltet und durch neue Themen ergänzt. Eine inhaltliche Kontinuität gibt es insbesondere bei Themen aus der langfristig angelegten Forschung zu den gesundheitlichen Risiken neuer Technologien, den psychischen Belastungen in der Arbeitswelt und deren Auswirkung auf mentale Gesundheit und Leistungsfähigkeit und der Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen von Herz-Kreislauf- und Muskel-Skelett-System. In den Themenfeldern der Entwicklung von Konzepten und Instrumenten zur Gefährdungsbeurteilung sowie zu sicheren Produkten und Arbeitssystemen wie auch zur Chemikaliensicherheit wurden auf Grundlage der Ergebnisse des vorangegangenen Programms Anpassungen und Präzisierungen vorgenommen.

Die FuE-Aktivitäten des aktuellen Programms beziehen sich auf folgende strategische Handlungsfelder:

  1. Anwendungssichere Chemikalien und Produkte gewährleisten.
  2. Arbeit im Betrieb menschengerecht gestalten.
  3. Arbeitsbedingte Erkrankungen vermeiden - Gesundheit und Arbeitsfähigkeit fördern.
  4. Auswirkungen des Wandels der Arbeitswelt verstehen und Instrumente des Arbeitsschutzes adaptieren.

Das Forschungs- und Entwicklungsprogramm 2014 - 2017 kann auf dieser Seite heruntergeladen werden.