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Schwerpunkt: Schnittstelle Infektionsschutz - Arbeitsschutz

Wie sich im Laufe der SARS-CoV-2-Pandemie gezeigt hat, ist es notwendig Infektionsschutz, Arbeitsschutz und wirtschaftliche Tätigkeiten so zu verbinden, dass ein funktionierender Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Zielen erreicht wird und Sicherheit und Gesundheit bei Fortführung der Arbeit gewährleistet sind. In diesem Sinne will die BAuA zur Weiterentwicklung des Arbeits- und Infektionsschutzes beitragen und ihre Arbeitsergebnisse auch in die neue Arbeitsschutzstrategie der EU einbringen, die u. a. einen Schwerpunkt auf die "lessons learned" aus der Pandemie legt.

In dem neuen Schwerpunkt "Stärkung der Schnittstelle Infektionsschutz - Arbeitsschutz" sollen dabei nicht nur die Lehren aus der aktuellen Pandemie gezogen werden. Vielmehr geht es auch darum, mittelfristig Lösungen für den Umgang mit weiteren, neu auftretenden Biostoffen oder Mutationen bekannter Krankheitserreger zu entwickeln und sie z. B. in Pandemieplänen zu verankern, um zukünftig besser vorbereitet zu sein.

In einem ersten Schritt hat die BAuA mehrere Forschungsprojekte mit dem Ziel initiiert, zeitnah Erkenntnisse über den betrieblichen Umgang mit der Pandemie sowie über allgemein arbeitsbedingte gesundheitliche Risiken im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus zu gewinnen und damit zur Entwicklung effizienter Handlungsoptionen zum betrieblichen Umgang mit diesen Herausforderungen beizutragen. Im Rahmen der weiteren Forschung sollen Risikoschwerpunkte identifiziert und die Wirksamkeit von Maßnahmen zum Infektionsschutz im Arbeitsumfeld evaluiert und die Integration des Infektionsschutzes in den betrieblichen Arbeitsschutz gefördert werden.

Gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut (RKI), dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), sollen bisher erzielte Ergebnisse reflektiert, Forschungsaktivitäten abgestimmt und Erfahrungen zu adäquaten Kommunikationsstrategien ausgetauscht werden.

Laufende Forschungsprojekte

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