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Gefahrstoffschutzpreis

Umgang mit Gefahrstoffen sicherer machen, Innovationen fördern

Der Deutsche Gefahrstoffschutzpreis wird alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ausgelobt und von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die die Geschäfte des Ausschusses für Gefahrstoffe (AGS) führt, organisiert. Er honoriert seit über 25 Jahren unter der Überschrift "Umgang mit Gefahrstoffen sicherer machen, Innovationen fördern" vorbildliche und wegweisende Aktivitäten zum Schutz vor Gefahrstoffen.

14. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis: Neue Ideen für die sichere Arbeit mit krebserzeugenden Stäuben und Rauchen gesucht

STOP dem Krebs am Arbeitsplatz - 2022 im Fokus: Stäube und Rauche - Beschäftigte vor krebserzeugenden Stäuben und Rauchen schützen, Innovationen fördern

Hier finden Sie Informationen zur Auslobung des Deutschen Gefahrstoffschutzpreises 2022.

Viele Beschäftigte begegnen täglich am Arbeitsplatz krebserzeugenden Stäuben und Rauchen. Mit der Gefahrstoffverordnung und dem technischen Regelwerk existiert der erforderliche rechtliche Rahmen, um sie dabei bestmöglich vor den damit verbundenen Gefahren zu schützen. Für den Transfer in die Praxis bedarf es darüber hinaus praktischer Lösungen aus den Arbeitsbereichen Industrie, Handwerk und Dienstleistung sowie praktischer Hilfestellung für Arbeitgeber und Beschäftigte.

Wettbewerb

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird im Jahr 2022 zum vierzehnten Mal den Deutschen Gefahrstoffschutzpreis in Höhe von 10.000 Euro verleihen. Unter dem Motto "STOP dem Krebs am Arbeitsplatz" stehen dieses Mal krebserzeugende Stäube, einschließlich Fasern, und Rauche im Fokus. Neue Ideen und Anregungen, um die Gefährdungen zu erkennen und zu vermeiden, sollen einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

Gegenstand

Ausgezeichnet werden insbesondere vorbildliche praktische Problemlösungen und Initiativen, die Beschäftigte vor krebserzeugenden Stäuben und Rauchen schützen.

Beispiele für Zielgruppen, Stäube und Rauche:

  • Recyclingwirtschaft: Quarzstaub, Staub von Bauabfällen
  • Baugewerbe: Quarzstaub, Staub bei Bautätigkeiten
  • Gesundheitsdienst: Zytostatika
  • Holzverarbeitung: Holzstaub
  • Faserherstellung: Mineralfasern, Carbonfasern
  • Metallverarbeitung: Schweißrauche

Teilnehmen können Einzelpersonen, Personengruppen, Firmen und Organisationen.

Preiswürdig sind:

  • beispielhafte sicherheitstechnische, organisatorische und hygienische Lösungen zur Staub-, Faser- und Rauchminimierung am Arbeitsplatz
  • die Einführung oder Weiterentwicklung neuer, sicherer oder alternativer Arbeitsmittel oder Verfahren
  • vorbildliche Initiativen im Bereich der Schulung, Motivation und Mitarbeiterbeteiligung

Teilnahmebedingungen

Nennungen für den Preis können bis zum 30. April 2022 formlos an die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund erfolgen. Die Unterlagen sollten eine Charakterisierung des Teilnehmers, der Art der durchgeführten Maßnahmen und der erreichten bzw. erwarteten Verbesserung enthalten sowie eine etwa 1-seitige Kurzfassung dieser Angaben. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist berechtigt, die eingereichten Beiträge öffentlich darzustellen. Die Preisträger werden bis spätestens Ende Juli 2022 benachrichtigt.

Jury

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury.

Preisverleihung

Die Preisverleihung erfolgt am 29.09.2022 im Rahmen des 16. Arbeitsschutzforums der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) in Berlin. Die prämierten Beiträge werden in Form von Filmen und eines Posters öffentlich gezeigt. Den Preisträgern wird die Möglichkeit gegeben, sich bei einschlägigen Veranstaltungen zu präsentieren.

Rechtsweg

Im Zusammenhang mit der Teilnahme am Wettbewerb um den Deutschen Gefahrstoffschutzpreis ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Ansprechpartnerin

Judith kleine Balderhaar
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Gruppe 4.6 "Gefahrstoffmanagement"
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Telefon: 0231 9071-2594
E-Mail: gefahrstoffschutzpreis@baua.bund.de

Bildnachweise von links oben nach rechts unten: BAuA, Gruppe 4.4; Herr Bässler, BG BAU; Uwe Völkner, FOX-Fotoagentur; Tim Langenbuch, Sonnen-Apotheke Wismar, Adobe Stock.

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