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Gruppe 1.1 Wandel der Arbeit

Aufgabe der Gruppe 1.1 ist die Wissensgenerierung (Forschung und Entwicklung) zum Wandel der Arbeit und dessen Auswirkung auf Sicherheit und Gesundheit. Ziel ist die Aufbereitung und Nutzbarmachung dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Politikberatung sowie den Transfer in die betriebliche Praxis. Dazu beteiligt sich die Gruppe auch am gesellschaftspolitischen Diskurs zur Zukunft der Arbeit.

Die Zukunft der Arbeit und der Wandel der Arbeitswelt werden in der Öffentlichkeit derzeit hauptsächlich unter der Einwirkung der Megatrends der Globalisierung, des demografischen Wandels sowie dem Übergang in eine Wissensökonomie diskutiert. Schaut man genauer in die Arbeitswelt, so lässt sich die gesellschaftliche Transformation vor allem als Flexibilisierung, Subjektivierung und Ökonomisierung von Arbeit beschreiben, die zu neuen - und zum Teil prekären - Arbeitsformen führt.

Die Chancen und Risiken dieses Wandels gilt es für die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) angemessen zu beschreiben und Interventionsstrategien für die betriebliche und politische Ebene zu entwickeln. Dazu werden konkrete Einzelerkenntnisse der Arbeitswissenschaft in größere sozialpolitische Zusammenhänge gestellt.

Derzeit liegen die Schwerpunkte in folgenden Bereichen:

  • Analyse, Entwicklung und Bereitstellung von Handlungskonzepten zu Auswirkungen des wirtschaftlichen, sozialen und technologischen Wandels auf Sicherheit und Gesundheit unter Berücksichtigung angrenzender Politikfelder (z. B. Zeitarbeit)
  • Analyse, Beobachtung und Fortschreibung von Handlungskonzepten zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit unter Berücksichtigung sich wandelnder Beschäftigtenstrukturen und Beschäftigungsbedingungen (z. B. Demografie, Restrukturierung)
  • Volks- und betriebswirtschaftliche Analyse und Evaluation zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
  • Analyse von Arbeitszeitstrukturen (Arbeitszeit, Schichtarbeit, Pausen, Flexible Arbeitszeit) und deren Auswirkungen auf Sicherheit und Gesundheit
  • Weiterentwicklung von Grundsätzen und Methoden moderner Arbeitszeitgestaltung unter Einbeziehung der Verlaufs- (Lebensarbeitszeit) und Schnittstellenproblematik (Work-life-balance)
  • Grundsatzfragen von Unternehmenskultur und des Konzepts "Gute Arbeit"
  • Fachliche Betreuung von relevanten Projekten im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit
  • Grundsatzfragen der Politikberatung; Bereitstellung und Vermittlung von Wissen, Konzeption von Handlungsoptionen auf der Basis wissenschaftlicher Expertise

Kontakt

Dr. Anita Tisch

Gruppenleiterin Gruppe 1.1 "Wandel der Arbeit"

Weitere Kontaktmöglichkeiten