Navigation und Service

HinweisCookies

Diese Webseite verwendet Cookies. Das ermöglicht es uns, die Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern. Hier erfahren Sie mehr zum Datenschutz und Möglichkeiten zum Widerspruch.

OK

Umsetzen von Risk Governance: den Bedürfnissen der Nanotechnologie gerecht werden

Projektnummer: F 2477 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Dezember 2022

Projektbeschreibung:

Gov4Nano wird ein gut positioniertes und breit unterstütztes Nano Risk Governance Council (NRGC) entwickeln und etablieren. Organisieren, Verbinden und Einbinden sind Arbeitsschwerpunkte in Gov4Nano und in der Ausgestaltung eines nachhaltigen NRGC. Interessengruppen (einschließlich Regulierer) werden proaktiv eingebunden, um nanospezifische Sicherheit zu adressieren und einen Dialog für gemeinsame Aktivitäten anzustoßen. Das NRGC und sein Wegbereiter Gov4Nano wird eine große Breite von Interessensgruppen aus allen relevanten Nanodisziplinen (Chemie, Biozide, Essen und Futter, Pharma und Medizin) einbinden und einen Überblick über die Wissensentwicklung während des letzten Jahrzehnts schaffen, während ein Austausch initiiert wird. Um die Qualität des Dialogs zu steigern, wird Gov4Nano eine Plattform für Dialoge zwischen Interessensgruppen, einschließlich der Zivilgesellschaft, in einer vertrauenswürdigen Umgebung schaffen. Die Kernaufgabe des NRGC ist Koordination, Führung und Harmonisierung um die Fragmentierung des derzeitigen Wissens, der Informationen und der Bedürfnisse über verschiedene Bereiche und Disziplinen (Arbeiter, Konsumenten/Patienten, Umweltschutz) zu überwinden und einen Wissenstransfer zu schaffen. Zu diesem Zweck wird das NRGC mit einem autarken NanoSafety Governance Portal ausgestattet. Hierfür werden aktuelle und vorausschauende Instrumente zur Nanosicherheits- Governance konsolidiert, inklusive solcher zur Dialogführung und zur Messung der Risikowahrnehmung. Im Vordergrund stehen auch die Bemühungen Anforderungen an die Datenharmonisierung und die Datenaufbereitung zu definieren und Leitlinien für harmonisierte und standardisierte Datenerhebungen mit qualitätsbewerteten Kriterien festzulegen, die einen Big-Data-Ansatz für die Nano-Toxikologie fördern. Forschungsaktivitäten werden eingeleitet, um solides regulatorisches Wissen zur Unterstützung harmonisierter (OECD) Leitlinien zur Charakterisierung und zum Testen von Nanomaterialien zu unterstützen.

In Gov4Nano leitet die BAuA Arbeitspaket 2 "Forschung und Entwicklung zu Leitlinien und Richtlinien für das Testen von Nanomaterialien". WP2 beschleunigt und unterstützt die Entwicklung übergreifender und spezifischer Leitlinien sowie standardisierter und harmonisierter Testrichtlinien für z. B. physikalisch-chemische Charakterisierung, Transformation, Exposition und Gefährdungsbeurteilung. Spezifische Endpunkte, die angesprochen werden, sind z. B. Oberflächenchemie, Löslichkeit, Reaktivität und das Staubungsverhalten von Nanomaterialien. Das Arbeitspaket beinhaltet experimentelle Arbeiten und die Übersetzung wissenschaftlicher Ergebnisse für regulatorische methodische Anwendungen. Alle Arbeiten werden in enger Zusammenarbeit mit der OECD WPMN und WNT durchgeführt. Die SOPs werden gegebenenfalls durch Ringtests validiert, um ihre Anwendbarkeit und Reproduzierbarkeit sicherzustellen. Bei den Entwicklungen wird stets die Verfügbarkeit und Durchführbarkeit der Methoden zur Erleichterung ihrer Implementierung und der weitverbreiteten Verwendung berücksichtigt, wobei stets die Datenqualität im Fokus liegt, um die Vergleichbarkeit und Verwendung der Daten für regulatorische und wissenschaftliche Zwecke zu ermöglichen.

Kontakt

Fachgruppe 4.6 "Gefahrstoffmanagement"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070