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Aktive Gefährdungsvermeidung bei psychischer Belastung in KMU: Eine repräsentative Betriebsbefragung

Projektnummer: F 2473 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. März 2023

Projektbeschreibung:

Arbeit sollte in den Betrieben so gestaltet werden, dass Gefährdungen für die Gesundheit der Beschäftigten vermieden bzw. minimiert werden. Dabei sind auch Gefährdungen durch psychische Belastungen zu berücksichtigen. Allerdings mangelt es an empirisch fundiertem Wissen darüber, was Betriebe in dieser Hinsicht konkret tun. Dies gilt insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Ziel des Forschungsprojektes ist es, das Wissen über die betriebliche Gefährdungsvermeidungspraxis in KMU auszubauen und zu vertiefen. Dazu wird eine repräsentative Betriebsbefragung von KMU durchgeführt, auf deren Grundlage untersucht wird,

  1. wie hoch der Anteil der KMU ist, die Gefährdungen durch psychische Belastung zum Gegenstand zielgerichteten präventiven Handelns machen,
  2. welche diesbezüglichen Maßnahmen in KMU konkret ergriffen werden,
  3. welche Akteure mit der Organisation und Umsetzung dieser Maßnahmen betraut sind,
  4. welche Probleme und Unterstützungsbedarfe konstatiert werden,
  5. durch welche (typischen) Bedingungen und Strukturen die Gefährdungsvermeidungspraxis in KMU charakterisiert wird.

Die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt schaffen eine Grundlage

(A) für die Weiterentwicklung von Gestaltungsempfehlungen, (B) für die Ausrichtung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten sowie (C) für die Bestimmung von Interventionsbedarfen und -bedingungen in KMU.

Kontakt

Fachgruppe 3.5 "Psychische Belastungen"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070