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Begrenzung und Fokussierung als Strategien im Umgang mit Zeit- und Leistungsdruck

Projektnummer: F 2406 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 1. Juli 2019

Projektbeschreibung:

Im Rahmen eines qualitativen Eigenforschungsprojektes der BAuA sollen gute und gesunde Umgangsweisen mit Zeit- und Leistungsdruck untersucht werden. Ungünstige Umgangsweisen wie bspw. das Auslassen von Pausen oder exzessive Überstunden sind vielfach mit negativen Folgen verbunden: Hierdurch werden u. a. notwendige Erholungsprozesse der Beschäftigten beeinträchtigt und die Work-Life-Balance erschwert. Mögliche Konsequenzen sind Befindens- und Gesundheitsbeeinträchtigungen durch bspw. ein erschwertes Abschalten von der Arbeit, Erschöpfung oder ein erhöhtes Risiko für einen Burnout.

Möglichst günstigen Umgangsweisen mit Zeit- und Leistungsdruck kommen somit eine hohe Bedeutung zu, nicht nur für die Gesundheit der Beschäftigten, sondern auch für die Arbeitsqualität und die langfristige Leistungsfähigkeit von Unternehmen. Daher wird in diesem Rahmen der Frage nachgegangen, ob Begrenzung und Fokussierung solche günstigen Umgangsweisen darstellen, und als Strategien einer Arbeitsextensivierung und -intensivierung bei Zeit- und Leistungsdruck entgegen wirken können.

Wichtige Forschungsfragen sind u. a.:

  • Wie gehen Betriebe, Teams und Beschäftigte mit Zeit- und Leistungsdruck um? In welcher Form werden Begrenzung und Fokussierung realisiert?
  • Inwiefern sind Strategien des Umgangs eher günstig oder eher ungünstig, z. B. für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Beschäftigten und im Sinne einer positiven Leistungskultur?
  • Wodurch können Begrenzung und Fokussierung gefördert und realisiert werden?
  • Welche Schwierigkeiten müssen bei der Umsetzung überwunden werden?

Es sollen sowohl Motive der Beschäftigten wie auch betriebliche und tätigkeitsbezogene Bedingungen identifiziert werden, die Begrenzung und Fokussierung ermöglichen bzw. erschweren. Letztendlich verfolgt das Forschungsprojekt das Ziel, Voraussetzungen einer gelingenden „gesunden“ Begrenzung und Fokussierung aufzuzeigen und sowohl verhältnis- als auch verhaltensbezogene Maßnahmen zur Förderung und Gewährleistung einer „gesunden“ Begrenzung und Fokussierung abzuleiten.

Kontakt

Fachgruppe 3.5 "Psychische Belastungen"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070