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Staubungsverhalten und Partikelmorphologie von Nanokohlenstoffen

Projektnummer: F 2380 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / N.N. Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 1. März 2020

Projektbeschreibung:

Dieses Projekt soll Ursachen für das sehr unterschiedliche Staubungsverhalten verschiedener Nanokohlenstoffe aufzeigen. Es trägt auch den aktuellen toxikologischen Erkenntnissen Rechnung, dass die Faktoren "Morphologie" und "Rigidität" eine wesentliche Bedeutung bei der Bewertung möglicher Krebsrisiken durch lungengängige, biobeständige Fasern aus innovativen Materialien (u. a. Kohlenstoffnanoröhrchen und -fasern) haben. Es sollen drei Methoden zur tätigkeitsbezogenen Untersuchung des Verstaubungsverhaltens genutzt werden, um diverse Formen nanoskaliger Kohlenstoffverbindungen auf ihre Staubungsneigung zu untersuchen. Diese Ergebnisse sollen mit einer Auswahl morphologischer Eigenschaften korreliert werden. Es gilt die These zu überprüfen, dass es zwischen den morphologischen Eigenschaften eines Materials und dessen Staubungsneigung einen Zusammenhang gibt. Ein weiterer Zusammenhang wird zwischen der Staubungsneigung und der Rigidität eines Materials vermutet. In der Untersuchung dieser These liegt eine inhaltliche Überlappung mit einem weiteren Forschungsprojekt der BAuA (F 2365 - Erarbeitung einer vollzugsgerechten Vorgehensweise zur Bewertung der Rigidität von lungengängigen biobeständigen Faserstäuben). Mit den Projektergebnissen soll eine Grundlage für die systematische Auswertung bereits durchgeführter oder noch zu initiierender tierexperimenteller Untersuchungen zum Zusammenhang von Fasergeometrie, Biobeständigkeit und Faserrigidität geschaffen werden. Des Weiteren wird bei einem Projekterfolg ein wesentlicher Baustein die Entwicklung anwendungssicherer Nanokohlenstofffasern gelegt.

Kontakt

Fachgruppe 4.5 "Partikelförmige Gefahrstoffe, Innovative Materialien"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070