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MEGAPHYS - Mehrstufige Gefährdungsanalyse physischer Belastungen am Arbeitsplatz

Projektnummer: F 2333 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) - Für die BAuA:
Ergonomieberatung Ulf Steinberg,
Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie (ASER), Wuppertal,
ArbMedErgo Hamburg, Prof. Dr. med. Bernd Hartmann; - Für das IFA:
Institut für Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Darmstadt (IAD),
Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo)
Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Dezember 2018

Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts MEGAPHYS kooperieren die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) zur Entwicklung eines Methodenpakets zur Gefährdungsanalyse physischer Belastung. Ziel ist die Bereitstellung eines wissenschaftlich fundierten, aufeinander abgestimmten und aufwandsgestuften Methodeninventars auf den verschiedenen Differenzierungsstufen der Gefährdungsbeurteilung (Spezielles Screening, Experten-Screening, Messtechnische Analyse). Dabei sollen möglichst alle typischen Formen arbeitsbedingter physischer Belastungen Berücksichtigung finden. Darunter fallen in Anlehnung an die Klassifizierungen der Belastungen nach BGI/GUV-I 7011: manuelle Lastenhandhabung, repetitive Arbeitsprozesse, Krafteinwirkungen, belastungsintensive Körperhaltungen und -bewegungen sowie kombinierte Belastungen bei Mischarbeit. Die fachliche Arbeit erfolgt in Kooperation mit Projektpartnern aus den Bereichen Arbeitsmedizin, Ergonomie, Biomechanik, Arbeitsphysiologie und Arbeitswissenschaft. Das Forschungsprojekt beinhaltet insbesondere die Herausarbeitung wissenschaftlich fundierter Bewertungsmaßstäbe unter Berücksichtigung von Belastungen des Muskel-Skelett-Systems, Herz-Kreislauf-Systems, sowie der peripheren Blutgefäße und Nerven. Grundlage der Bewertungsverfahren bilden gemeinsame biologische, physiologische und biomechanische Bewertungsmodelle.

Das Methodeninventar zielt ab auf die maßgebliche Unterstützung bei der Verbesserung des präventiven Arbeitsschutzes im betrieblichen Umfeld sowie der praxisgerechten Identifikation ungünstiger Arbeitsbedingungen. Über die verschiedenen Methodenebenen soll die Beurteilung von einfachen bis hin zu komplexen Arbeitsvorgängen sowohl im Rahmen von Planungsanalysen als auch Ist-Zustandsanalysen mit dem Ziel der Identifikation von Belastungsengpässen ermöglicht werden.

Schwerpunktaktivitäten der BAuA sind neben der paritätischen Koordination und Leitung des Projekts mit dem IFA sowohl eine umfassende Revision, Weiterentwicklung und Komplettierung der von der BAuA entwickelten Leitmerkmalmethoden (Methodenebene Speziellen Screening), als auch eine vollständige Evaluation des "Systems Leitmerkmalmethoden". Grundlage sind die bestehenden Leitmerkmalmethoden für Heben, Halten und Tragen (2000), Ziehen und Schieben (2001) sowie der Leitmerkmalmethode Manuelle Arbeitsprozesse (2011). Mit der Entwicklung weiterer Methoden sollen die fehlenden Formen physischer Belastungen abgedeckt werden. Darunter zählen Krafteinwirkungen, belastungsintensive Körperhaltung und Bewegung und darauf aufbauend eine integrative Beurteilung unterschiedlicher Formen physischer Belastung.

Publikationen

Kontakt

Fachgruppe 3.1 "Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070