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Mess- und Prüfmethoden für Nanomaterialien im regulatorischen Kontext der Chemikaliensicherheit - Beiträge der BAuA zum Drittmittelprojekt "Regulatory testing of nanomaterials (NanoReg)" im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm

Projektnummer: F 2325 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Mai 2019

Projektbeschreibung:

Im Projekt NanoReg zum 7. Forschungsrahmenprogramm der EU sollen Vorschläge zur Anpassung von Regelungen zur Chemikaliensicherheit an die besonderen Eigenschaften von Nanomaterialien erarbeitet werden. Hierbei hat neben der chemischen Zusammensetzung die äußere Erscheinungsform (Morphologie) der Stoffe eine wichtige Bedeutung für Auswahl geeigneter Prüf- und Bewertungsstrategien zur Ermittlung der Exposition und der Toxizität. Das in Vorprojekten entwickelte BAuA Shaker-Verfahren soll zu einem Prüfstandtest für die morphologische Charakterisierung bei der Verstaubung von Nanomaterialien standardisiert und mit verschiedenen Materialien validiert werden. Hieraus sollen Vorschläge für eine Kategorisierung nach Morphologiegruppen abgeleitet werden. Eine in vivo durchgeführte Langzeitstudie zielt auf die experimentelle Überprüfung von Hypothesen zum Wirkprinzip der Kanzerogenität einer relevanten Gruppe von Nanomaterialien ab und erfasst dabei mögliche systemische Wirkungen. Die Studie liefert für diese Materialien wichtige Informationen zu chronischen Wirkungen im relevanten Niedrigdosisbereich. Mit diesen Ergebnissen sind erstmals belastbare Aussagen zu Risikoabschätzung und Grenzwertableitung für Nanomaterialien möglich, deren Toxikologie durch eine reine Staubwirkung vermittelt ist. Die BAuA-Entwicklung "Cyto-TP" stellt derzeit die innovativste Technologie dar, um kostengünstig und schnell erste Hinweise auf potenzielle Gesundheitseffekte von Nanopartikeln zu erhalten. Der Prototyp soll verbessert und offene Fragen zur Methode beantwortet werden, um eine Prävalidierungsstudie nach international anerkannten Empfehlungen zu planen.

Kontakt

Fachgruppe 4.5 "Partikelförmige Gefahrstoffe, Innovative Materialien"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070