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Kreativität und Gesundheit im Arbeitsprozess - Studie zu kreativitätsförderlicher Arbeitsgestaltung in der Wirtschaft

Projektnummer: F 2244 Projektdurchführung: Technische Universität München - Lehrstuhl für Psychologie Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Das Hauptziel des Forschungsvorhabens besteht darin, auf wissenschaftlich-empirischer Grundlage Maßnahmen zur Förderung von Kreativität und Gesundheit in der Arbeit zu entwickeln, betrieblich zu erproben und auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen. Da es bislang keine empirische Grundlage gibt, soll in einem ersten Arbeitspaket eine Bestandsaufnahme in Betrieben mit unterschiedlichen Kreativanforderungen durchgeführt werden. Da es zur Zeit noch keinen verhältnis- und verhaltenspräventiven Ansatz zur Kreativitätsförderung gibt, der sich in der betrieblichen Praxis bewährt hat, wird als zweites Arbeitspaket ein solches Interventionsprogramm theorie- und empiriegeleit, betrieblich angepasst und erprobt. In einem dritten Arbeitspaket soll die Wirksamkeit dieses Interventionsprogramms in einem längsschnittlichen Design evaluiert werden.

1. Arbeitspaket: Empirische Bestandsaufnahme zu fördernden und hemmenden Bedingungen für Kreativität und Gesundheit. Ziel ist es in einem ersten Arbeitspaket, Untersuchungen in verschiedenen Unternehmen/Branchen mit unterschiedlichen kreativen Anforderungen mit Hilfe eines dafür entwickelten Studiendesigns durchzuführen. Dabei sind geeignete Maße zur Bestimmung von Kreativität bzw. Indikatoren für Kreativität zu identifizieren. Die Ergebnisse sollen zu allgemeingültigen Aussagen bezüglich fördernder und hemmender Arbeitsbedingungen für Kreativität und Gesundheit führen und zur Auswahl der Unternehmen für die Entwicklung des Interventionsprogramms beitragen.

2. Arbeitspaket: Entwicklung und Erprobung einer Intervention zur Förderung von Kreativität und Gesundheit in der Arbeit. In einem zweiten Schritt ist für ausgewählte Unternehmen ein Interventionsprogramm zu entwickeln. Ansatzpunkte sind betriebliche Schwachstellen und die aus der empirischen Bestandsaufnahme abgeleiteten Empfehlungen für eine kreativitäts- und gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung. Im Fokus soll die Verbesserung von Arbeitsbedingungen kreativ arbeitender Teams stehen. Einflüsse des Führungsverhaltens und Managements auf die Förderung von Kreativität aber auch die Verbesserung der individuellen Kreativität auf Mitarbeiterebene und andere empirische belegte Einflussfaktoren sollen berücksichtigt werden.

3. Arbeitspaket: Evaluation des Programms. Arbeitsgestaltungsmaßnahmen in ausgewählten Unternehmen sind zur Förderung von Kreativität und Gesundheit zu implementieren und systematisch zu evaluieren, um die Wirksamkeit der Intervention zu belegen. Voraussetzung für die Evaluation ist die Festlegung sog. Erfolgskriterien, die zu dokumentieren sind.

Kontakt

Fachgruppe 3.5 "Psychische Belastungen"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070