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Messung von Hautbelastungen durch chemische Stoffe bei der Imprägnierung mit Holzschutzmitteln

Projektnummer: F 2053 Projektdurchführung: Universität Erlangen/Nürnberg - Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Im Rahmen der Untersuchungen wurde eine Methode zur messtechnischen Erfassung der dermalen Exposition entwickelt und validiert. Für Imprägnierarbeiten mit Holzschutzmitteln wird anhand der Messergebnisse mit dieser Methode und der parallel durchgeführten Luftmessungen und Biomonitoring deutlich, dass es schwierig ist, bei kleinen Beschäftigtenkollektiven Korrelationen zwischen den Belastungspfaden inhalativ und dermal abzuleiten.

Die Untersuchung der dermalen Belastung zeigte deutlich, dass die Beschäftigten vor allem an den Händen infolge der manuellen Tätigkeiten mit imprägniertem Holz exponiert sind. Daneben treten mögliche Hautbelastungen in deutlich geringerem Umfang an Körperpartien auf, die Kontakt mit imprägnierten Oberflächen haben oder infolge einzelner Spritzer der flüssigen Holzschutzmittel.

Weiterhin konnten während des Projektes Arbeitsplatzmessungen begleitend während der Umsetzung von technischen, organisatorischen und persönlichen Schutzmaßnahmen durchgeführt werden. Dabei wurde festgestellt, dass in der betrieblichen Praxis Defizite bei der Ableitung geeigneter Schutzmaßnahmen auf der Grundlage vorangegangener Expositionsermittlungen bestehen. Dies führte dazu, dass Nachjustierungen bei den Maßnahmen erforderlich waren, was gleichzeitig mit Zusatzkosten verbunden war. Andererseits zeigten die begleitenden Messungen deutlich, in welchem Maße sich unterschiedliche Maßnahmen bezüglich der Exposition auswirken können.

Kontakt

Fachgruppe 4.4 "Gefahrstoffmessungen"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070