Verminderung der Schwingungsbelastung des Hand-Arm-Systems durch Optimierung von Schlag- und Hammerbohrern
Beim Einsatz von handgeführten, motorisch angetriebenen Geräten wie z. B. Schlagbohrmaschinen und Bohrhämmer ist der Mensch teilweise hohen Schwingungsbelastungen ausgesetzt. Die Folge dieser mechanischen Schwingungen sind Erkrankungen, die bei längeren Expositionszeiten zu bleibenden Schädigungen des Hand-Arm-Systems führen können.
Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens wurde der explizite Einfluß der Schneidenform des Bohrwerkzeuges auf das dynamische Verhalten von Schlagbohrmaschinen und Bohrhämmern untersucht. Dabei stand die von der Werkzeugmaschine ausgehende Vibrationsbelastung des Hand-Arm-Systems sowie die Zerspanleistung des Bohrwerkzeuges im Zentrum der Untersuchungen. Eine Verknüpfung der bewerteten Beschleunigungseffektivwerte mit der Bohrleistung diente als Beurteilungsmaßstab.
Aufgrund des Einflusses der verschiedenen Werkzeugkörper ergab sich die Notwendigkeit, ausgehend von den realen Werkzeugen neutrale Versuchswerkzeuge zu entwickeln und zu betrachten. Die charakteristischen Eigenschaften sind in Relation zu geometrischen Beschreibungen der Schneidenformen gesetzt worden. Aus der Analyse der Ergebnisse folgte das Formulieren von Anforderungen an die Konstruktion von hinsichtlich der Schwingungsbelastung optimierten Bohrwerkzeugen.
Abschließend fand auf Basis dieser Erkenntnisse die Herstellung von Prototypenwerkzeugen zur Überprüfung der Optimierungsziele statt.
Bibliografische Angaben
Titel: Verminderung der Schwingungsbelastung des Hand-Arm-Systems durch Optimierung von Schlag- und Hammerbohrern.
1. Auflage.
Bremerhaven:
Wirtschaftsverlag NW Verlag für neue Wissenschaft GmbH, 1995.
(Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz: Forschungsbericht
, Fb 721)
ISBN: 3-89429-644-5, Seiten: 180, Preis: 16,00 EUR, Papier
vergriffen