Einfache Orientierung für Arbeitgeber und Beschäftigte: UV-Index Schutzkonzept mit beispielhaften Maßnahmen
Die Belastung durch UV-Strahlung bei der Arbeit im Freien nimmt stetig zu. Die handliche UVI-Karte der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt auf einen Blick das mit dem UV-Index verknüpfte Schutzkonzept inklusive Maßnahmenbeispiele und unterstützt so Arbeitgeber und Beschäftigte beim wirksamen Schutz vor Sonnenstrahlung.
Datum 7. April 2026
Von März bis Oktober sind Beschäftigte bei Tätigkeiten im Freien einer erhöhten Belastung durch ultraviolette (UV-)Strahlung ausgesetzt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) empfiehlt daher, den UV-Index (UVI) als einfachen Maßstab in der Gefährdungsbeurteilung zu nutzen, um die tägliche UV-Belastung besser einzuschätzen und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten.
Die praktische UVI-Karte der BAuA fasst die wichtigsten Informationen kompakt zusammen: Sie zeigt die Skala des UV-Index von 1 bis 11+ und stellt mögliche Schutzmaßnahmen bei mittlerer bis extremer UV-Belastung vor. Ab einem UV-Index von 3 müssen Arbeitgeber Schutzmaßnahmen ergreifen. Auch hier findet das TOP-Prinzip Anwendung (technische, organisatorische, persönliche Schutzmaßnahmen), wobei eine an die Tätigkeit angepasste, sachgerechte Kombination optimalen Schutz bieten soll.
Mit der UVI-Karte stellt die BAuA ein übersichtliches Hilfsmittel bereit, das sich im Alltag schnell einsetzen lässt.