Auswertungen der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung zeigen Entwicklung und Teilnahme
Immer mehr Betriebe bieten Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit ihrer Beschäftigten an. Dies zeigen Auswertungen der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen. Während das Angebot seit 2006 deutlich gewachsen ist, bleibt die Teilnahme an diesen Angeboten zuletzt auf stabilem Niveau.
Datum 23. Februar 2026
Die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) hat in den vergangenen Jahren weiter an Bedeutung gewonnen. Das zeigen aktuelle Auswertungen der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen. Demnach stieg der Anteil der Beschäftigten, denen entsprechende Angebote in ihrem Betrieb bekannt sind, von 38 Prozent im Jahr 2006 auf 53 Prozent im Jahr 2024.
Besonders häufig werden Maßnahmen in großen Betrieben, in der Industrie sowie im öffentlichen Dienst angeboten. Auch Betriebe mit betrieblicher Interessenvertretung (Personal- oder Betriebsrat) stellen öfter Angebote zur Verfügung. Insgesamt hat sich das Angebot in den vergangenen knapp 20 Jahren deutlich ausgeweitet.
Die Teilnahme an den Angeboten lag im Jahr 2024 bei 58 Prozent und blieb damit im Vergleich zu 2018 nahezu unverändert. In früheren Befragungen war die Beteiligung höher. Unterschiede zeigen sich weiterhin unter anderem nach Betriebsgröße, Wirtschaftsbereich, Geschlecht, Arbeitszeit und Beschäftigungsstatus. Vor allem für Beschäftigte in Teilzeit oder mit befristeten Verträgen kann es sinnvoll sein, Bedarfe gezielt zu ermitteln, um Angebote und Informationen besser zuzuschneiden.