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AGS zu Nanomaterialien

Der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) hat bei seiner Sitzung im November 2010 den vom AK Nanomaterialien des UA I des AGS erarbeiteten Sachstandsbericht zum Thema Nanomaterialien beraten und beschlossen, mit der Erarbeitung einer Bekanntmachung zur Umsetzung der Vorgaben der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) bei Tätigkeiten mit Nanomaterialien zu beginnen.

Ebenso hat der UA III des AGS einen "Wissensstand bezüglich möglicher Wirkprinzipien und Gesundheitsgefahren durch Exposition mit arbeitsplatzrelevanten Nanomaterialien" erarbeitet. Dieser Bericht hat nicht zum Ziel, einen umfassenden Übersichtsartikel über alle Veröffentlichungen zu möglichen Gesundheitsgefahren aller Nanomaterialien darzustellen. Der Schwerpunkt lag darauf, eine Übersicht zu geben und auf Möglichkeiten der Gruppenbildung bei bestimmten Nanomaterialien auf der Basis wahrscheinlicher gemeinsamer Wirkprinzipien hinzuweisen.

Vor dem Hintergrund der noch nicht abgeschlossenen Diskussions- und Klärungsprozesse sowie der laufenden Entwicklungen wurde zunächst eine Bekanntmachung zu Gefahrstoffen BekGS 527 mit eher empfehlenden Charakter erarbeitet, die als Grundlage für eine bei Bedarf dann auch kurzfristig zu erstellende TRGS mit Vermutungswirkung genutzt werden kann.

Der AGS hat im Mai 2015 die Vorschläge des UA III für einen Beurteilungsmaßstab und die Umsetzung in die Praxis beraten und bestätigt bzw. beschlossen.