Wissen für mehr Sicherheit und Vertrauen
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Nur informierte Bürger sind auch mündige Verbraucher. Wer gewiss sein kann, dass ein von ihm avisiertes Produkt sicher, ungefährlich und nicht gesundheitsschädlich ist, hat Vertrauen in den Binnenmarkt. Dieses Vertrauen durch geeignete Maßnahmen zu stärken, gehört zu den wichtigen Aufgaben der Europäischen Union (EU) und aller Mitgliedstaaten. Ziel ist dabei, allen Bürgern der EU ein möglichst hohes Verbraucherschutzniveau zu garantieren. Denn beide Komponenten - ein weitgehend ungehinderter Warenverkehr und ein wirksamer Verbraucherschutz - sind unverzichtbare Voraussetzungen für den EU-Binnenmarkt und damit für Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität.
Heute existiert in der EU bereits ein vergleichsweise hohes Maß an Sicherheit für die Verbraucher. Dafür sind die zahlreichen Richtlinien zu unterschiedlichen Produktgruppen ebenso verantwortlich wie die Marktüberwachungsbehörden in den jeweiligen Mitgliedstaaten, die dafür sorgen, dass die Spielregeln des Binnenmarktes eingehalten werden. Zu diesen Spielregeln gehört auch, dass die Bürgerinnen und Bürger über unsichere und potenziell gefährliche Produkte rechtzeitig und umfassend informiert werden. Damit das möglich ist, sind alle Mitgliedstaaten verpflichtet worden, entsprechende Infrastrukturen für den schnellen, sicheren und zuverlässigen Informationsfluss zu schaffen. Vor diesem Hintergrund erfüllt ein umfassendes und für alle am Marktgeschehen Beteiligte zugängliches Informationssystem unterschiedliche Funktionen und Aufgaben im Rahmen der Produktsicherheit.
In diesem System sind Hersteller gesetzlich verpflichtet, die Behörden über Sicherheitsmängel an ihren Produkten zu informieren. Bürgerinnen und Bürgern können ebenfalls entsprechende Meldungen an die Behörden weitergeben.