Absturzunfälle - Übersichtsauswertungen
Die vorliegenden Auswertungen von rund 800 tödlichen Absturzunfällen zeigen, dass vor allem männliche Beschäftigte mittleren Alters, die in Kleinbetrieben arbeiten und lange Jahre im Betrieb sind, besonders gefährdet zu sein scheinen.
Fehlende oder mangelhafte Gefährdungsbeurteilungen, unzureichende Arbeitsmittel sowie organisationsbedingte Mängel können zum Unfallgeschehen beitragen.
Wirksame Prävention beginnt daher mit der Erstellung der obligatorischen Gefährdungsbeurteilung, der Auswahl geeigneter Arbeitsmittel und einem sicheren Umgang damit. Eine gute Organisation der Arbeit – gerade auf Baustellen und in Kleinunternehmen – kann außerdem helfen, die Unfallgefahr zu reduzieren.
Bibliografische Angaben
Titel: Absturzunfälle - Übersichtsauswertungen.
in: baua: Bericht kompakt 1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2026. Seiten: 6, PDF-Datei, DOI: 10.21934/baua:berichtkompakt20260123