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Biozid-Meldeverordnung

So lange Biozidprodukte mit Altwirkstoffen die Übergangsregelungen in Anspruch nehmen können, müssen sie nicht zugelassen werden. Es ist jedoch eine Meldung des Biozidproduktes bei der Zulassungsstelle notwendig.

Gemäß der Biozid-Meldeverordnung erhalten die gemeldeten Produkte eine Registriernummer. Die Registriernummer besteht aus einem Buchstaben (N-) und einer fünfstelligen Nummer. Das Produkt muss nun mit dieser Nummer versehen werden.

Die Meldung von Biozidprodukten ist kostenlos und beinhaltet unter anderem die Angabe des Handelsnamens des Biozidprodukts sowie Namen, CAS- und EC-Nummer des Biozid-Wirkstoffes. Sie erfolgt pro Handelsname und Produktart. Das bedeutet: Wird ein Biozidprodukt unter verschiedenen Handelsnamen auf den Markt gebracht, sind mehrere Meldungen erforderlich. Das Gleiche gilt, wenn unter einem Handelsnamen ein Biozidprodukt für verschiedene Produktarten angeboten wird. In diesem Fall können einem Biozidprodukt mehrere Registriernummern zugeteilt werden.

Die Meldung muss vor dem ersten Inverkehrbringen des Produktes erfolgen. Für die Meldung steht ein Online-Meldeformular kostenlos zur Verfügung. Die gemeldeten Biozidprodukte sind in einem öffentlich zugänglichem Verzeichnis aufgelistet. Den Behörden steht dabei noch ein geschützter Bereich zur Verfügung, der weitere Informationen zu den Meldungen beinhaltet.

Für Biozidprodukte mit nicht notifizierten Wirkstoffen können die Übergangsregelungen nicht mehr in Anspruch genommen werden. Eine Meldung dieser Biozidprodukte ist daher nicht möglich.

Informationen zu weiteren Verpflichtungen, die im Rahmen der Übergangsregelungen gelten, finden Sie auf der Seite des REACH-CLP-Biozid Helpdesk.

Zusatzinformationen

Kontakt 

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Gruppe 5.3 "Biozidverfahren, Prüfung von Wirkstoffen und Wirksamkeit"
Postfach  17 02 02
44061 Dortmund


Fax 0231 9071-2679