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Bereitstellung persönlicher Schutzausrüstungen auf dem Markt

Gesetzliche Regelungen zum EU-weiten Marktzugang

Voraussetzung dafür, dass persönliche Schutzausrüstungen (PSA) ihre Schutzfunktion erfüllen und auf den Markt gelangen können, ist die Einhaltung gesetzlicher Regelungen. Informationen dazu erhalten Sie hier.

Grundlage für das Bereitstellen von neuen PSA auf dem Markt ist die Richtlinie 89/686/EWG (Richtlinie des Rates vom 21. Dezember 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für persönliche Schutzausrüstungen). In Deutschland ist diese Richtlinie in der Achten Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz umgesetzt. (Verordnung über die Bereitstellung von persönlichen Schutzausrüstungen auf dem Markt - 8. ProdSV). Die PSA-Richtlinie regelt die Bedingungen für das Bereitstellen auf dem Markt und den freien Verkehr innerhalb der Europäischen Gemeinschaft. Darüber hinaus sind hier die grundlegenden Sicherheitsanforderungen formuliert, die PSA erfüllen müssen, damit sie die Gesundheit der Benutzerinnen und Benutzer schützen und deren Sicherheit gewährleisten. Diese sind im Anhang II der o. g. Richtlinie 89/686/EWG definiert und gelten unabhängig vom Verwendungszweck (privat oder gewerblich).

Neue EU-Verordnung über PSA verabschiedet

Am 20. April 2016 ist die neue europäische PSA-Verordnung in Kraft getreten (offizielle Bezeichnung: "Verordnung (EU) 2016/425 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2016 über persönliche Schutzausrüstungen und zur Aufhebung der Richtlinie 89/686/EWG"). Sie ersetzt schrittweise die PSA-Richtlinie 89/686/EWG. Es gilt eine Übergangszeit von zwei Jahren. Mit Wirkung ab dem 21. April 2018 wird die PSA-Richtlinie aufgehoben, die neue PSA-Verordnung gilt ab diesem Zeitpunkt.

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