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46. Wissenschaftliches Seminar, 18. Oktober 2018

Methodische Probleme der Organisationsforschung

Vortrag von

  • Prof. Dr. Liebig (Sozio-ökonomisches Panel (SOEP), Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin)

Bei der empirischen Erhebung von Strukturen und Prozessen in Betrieben und Organisationen bedient man sich üblicherweise der methodischen Verfahren, wie sie auch in der auf Individuen und private Haushalte ausgerichteten empirischen Sozialforschung genutzt und dort auch methodisch geprüft sind. Dabei kann man auf ein breites Spektrum interviewergestützter und selbstadministrierter reaktiver (Interviews) aber auch nicht-reaktiver Verfahren (Textanalyse) zurückgreifen. Da man dabei in der Regel auf auskunftgebende Personen aus den Betrieben und Organisationen zurückgreift, scheint dies auf den ersten Blick unproblematisch zu sein. Gleichwohl ergeben sich im betrieblichen Kontext spezifische Herausforderungen, die maßgeblich über die Qualität der erhaltenen Informationen und die daraus resultierenden Forschungsdaten entscheiden. In diesem Vortrag sollen diese spezifischen Problemlagen systematisch auf der Grundlage des "Total-Survey-Error"- Konzepts von Groves benannt und entsprechende "best practice"-Modelle diskutiert werden. Dabei soll auch gefragt werden, welche innovativen Untersuchungsdesigns aktuell in der empirischen Organisationsforschung verwendet werden (insbesondere verknüpfte Personen- und Betriebsdaten) und welche Vor- und Nachteile sich damit verbinden.

Kontakt

apl. Prof. Dr. Martin Schütte

Wissenschaftlicher Leiter Fachbereich 3 "Arbeit und Gesundheit"

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