Lärmarm konstruieren
Forschung - Erkenntnisse - Anwendung
Mit einer besonders hohen Zahl von Rentenfällen ist die berufsbedingte Lärmschwerhörigkeit in der Bundesrepublik Deutschland eine der am häufigsten auftretenden Berufskrankheiten. Bisher wurden ca. 150.000 Personen mit einer berufsbedingten Lärmschwerhörigkeit angezeigt. Davon wurden ca. 25.000 Personen erstmals entschädigt und sind somit als Lärmrentner zu betrachten. Zur Zeit sind etwa 30 - 40 % aller erstmals entschädigten Berufskrankheiten Fälle von Lärmschwerhörigkeit. Es bedarf gewaltiger Anstrengungen, um eine Verbesserung der Verhältnisse am Arbeitsplatz herbeizuführen, damit die Lärmbelastung der betroffenen Menschen beseitigt und die enormen von der Volkswirtschaft aufzubringenden Folgekosten vermindert werden.
Um die Lärmbelastung der Arbeitnehmer zu verringern ist es nicht nur notwendig, daß Lärmbereiche gekennzeichnet werden und Personen, die in diesen Bereichen tätig sind, Gehörschutztragen sowie an Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen, sondern es muß vor allem technische Lärmminderung an Maschinen und in Arbeitsräumen durchgeführt werden.
Die in dieser Broschüre aufgezeigte Vorgehensweise zeigt, daß viele Ergebnisse sofort in praxisnahe Lärmminderungsmaßnahmen umgesetzt und Maschinen leiser konstruiert werden können.
Bibliografische Angaben
Titel: Lärmarm konstruieren. Forschung - Erkenntnisse - Anwendung
13. Auflage.
Dortmund:
, 2005.
(Quartbroschüre: Allgemein)
ISBN: 3-88261-484-6, Papier
vergriffen