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Das kann ins Auge gehen - Schutz vor Laserstrahlung

Das Auge ist das wichtigste Sinnesorgan des Menschen. Entsprechend gut ausgeprägt sind die körpereigenen Schutzmechanismen, die eine Verletzung des Auges verhindern. Das Augenlid und die Wimpern schützen das Auge unmittelbar vor Staub, Insekten und zu grellem Licht. Durch Kopf- und Körperbewegungen können wir uns zusätzlich abwenden. Droht unmittelbare Gefahr für das Auge, werden die Schutzreflexe innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde aktiv: die Augenlider schließen sich, der Kopf wendet sich ab. Beim Umgang mit Lasern kleiner Leistung hat man sich auf Lidschlussreflex und Abwendungsreaktionen lange Zeit verlassen und in den sicherheitstechnischen Festlegungen darauf gebaut, dass beim versehentlichen Treffen eines Laserstrahls in die Pupille diese natürlichen Schutzmechanismen ausreichend sind, da man meinte, das Augenlid würde sich in einer viertel Sekunde schließen. Seit Ende des letzten Jahrzehnts gab es den Verdacht, dass der Lidschlussreflex und die Abwendungsreaktionen keinen ausreichenden Schutz vor Laserstrahlen bieten.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat in den vergangen Jahren zwei Forschungsprojekte zum Thema Augenschutz bei Laserstrahlung durchgeführt: "Überprüfung der Laserklassifizierung unter Berücksichtigung des Lidschlussreflexes" und "Abwendungsreaktionen des Menschen gegenüber sichtbarer Laserstrahlung".

Bibliografische Angaben

Das kann ins Auge gehen - Schutz vor Laserstrahlung. 
Dortmund: 2008. Seiten 2, Papier, PDF-Datei

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Artikelnummer: 1592

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