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Moderierte Gefährdungsbeurteilung

Betrieblicher Arbeitsschutz hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Gab es früher einen Dschungel von Vorschriften, so haben die Unternehmen jetzt mehr Spielraum, wie sie für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten sorgen. Das neue Arbeitsschutzgesetz ersetzt das Abarbeiten umfangreicher Vorschriftenkataloge durch Eigeninitiative und Selbstverantwortung.

Wie kann man im Betrieb nun herausfinden, wo konkret der Schuh drückt? Die Antwort ist, wie so oft, einfach: Fragen Sie die Betroffenen! Die Beschäftigten sind die Experten für ihren Arbeitsplatz und wissen am besten, was los ist. Aus diesem Ansatz entstand im Projekt "Arbeitsschutz in der ambulanten Pflege" das Instrument der "Moderierten Gefährdungsbeurteilung", das sich als sehr erfolgreich erwiesen hat.

Mit dieser Handlungshilfe können Schritt für Schritt alle Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes behandelt werden. Die Moderierte Gefährdungsbeurteilung ist für Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte, Berater oder Mitarbeiter, die z. B. Gesundheits- oder Qualitätszirkel leiten, konzipiert.

Die Fragen "Was belastet uns bei der täglichen Arbeit?" und "Was können wir tun?" können innerhalb regulärer Mitarbeiterbesprechungen bearbeitet werden. Eine einfache Moderationsmethode hilft, aus den Antworten zügig praxisnahe Lösungsvorschläge zu erarbeiten und Vereinbarungen zur Umsetzung zu treffen. In dieser Broschüre finden Sie alles, was Sie dafür brauchen - vom kurzen Überblick bis zu detaillierten Ablaufplänen, in denen jeder Schritt der Vorbereitung, der Durchführung und der Nachbereitung dargestellt wird.

Die Broschüre "Moderierte Gefährdungsbeurteilung" kann über die INQA-Internetseite bezogen werden.

Bibliografische Angaben

C. Brennert, S. Müller-Bagehl, D. Bauer-Sternberg, W. Säckl:
Moderierte Gefährdungsbeurteilung. 
Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2009. Seiten 20, Papier, PDF-Datei