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Eine Risiko­schätzung zur Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei Beschäftigten im Einzel­handel für Lebens­mittel und Drogerie­waren

Etwa 780.000 Beschäftigte sind in Deutschland im Einzelhandel für Lebensmittel und Drogeriewaren tätig. Diese Branche war wegen ihrer systemrelevanten Bedeutung im Frühjahr 2020 weitgehend von Schließungen als Infektionsschutzmaßnahme gegenüber dem Coronavirus SARS-CoV-2 ausgenommen. So arbeiteten Beschäftigte hier mehrheitlich weiter, obwohl häufiger Kundenkontakt Infektionsrisiken bergen konnte - vor allem beim Bezahlvorgang an der Kasse.

Das Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion für Beschäftigte des Einzelhandels für Lebensmittel und Drogeriewaren wird hier mit epidemiologischen Daten geschätzt, die außerhalb des Einzelhandels erhoben wurden. Eine erste Gefährdungsbeurteilung unter pandemischen Bedingungen wird so möglich, obwohl keine Daten zum Infektionsrisiko vor Ort vorliegen.

Das ermittelte Infektionsrisiko ist vor allem von der aktuellen Infektionshäufigkeit vor Ort abhängig - neben der Anzahl und Dauer der Kundenkontakte. Technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen können das geschätzte Risiko weiter verringern.

Bibliografische Angaben

F. M. Özcan, F. Dieterich:
Eine Risiko­schätzung zur Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei Beschäftigten im Einzel­handel für Lebens­mittel und Drogerie­waren. 
1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2020. 
(baua: Fokus: )
Seiten 11, PDF-Datei, DOI: 10.21934/baua:fokus20201012

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