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Sichere Personenerkennung in der Mensch-Maschine-Interaktion

Die fortschreitende Digitalisierung von Produktionssystemen ermöglicht nicht nur eine höhere räumliche und zeitliche Flexibilität in der Produktion, sie führt auch zur Nutzung vernetzter und intelligenter technischer Systeme, in denen und mit denen Menschen auch weiterhin arbeiten werden. Insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Interaktion von Mensch und Roboter kommt Sensorsystemen und Messverfahren für eine automatische und sichere Personenerkennung eine besondere Bedeutung zu. Um eine gefahrlose Interaktion zwischen Mensch und Maschine im Arbeitsprozess gewährleisten zu können, muss stets sichergestellt sein, dass der menschliche Körper zuverlässig detektiert wird. Die Vielfalt an angebotenen Messverfahren und Sensorsystemen erfordert eine klar strukturierte Aufbereitung anhand von Anwendungsgebieten und -grenzen. Im Projekt "Sichere Personenerkennung in der Mensch-Maschine-Interaktion" wurde deshalb eine Anwendungs-Matrix erarbeitet, die Messverfahren für eine sichere Personenerkennung in der Mensch-Maschine-Interaktion sowohl bestimmten Anwendungsgebieten zuordnet als auch die Grenzen der Anwendung definiert. Zur Erstellung der Anwendungs-Matrix wurden Literatur- und Marktrecherchen durchgeführt und es konnten 13 Messverfahren und fünf verschiedene Anwendungsgebiete herausgearbeitet werden.

Die Messverfahren werden im Bericht und in der Anwendungs-Matrix in vier Gruppen entsprechend ihres Überwachungsbereichs unterteilt: Überwachung des gesamten Arbeitsbereichs, Überwachung einer zweidimensionalen Ebene im Arbeitsbereich, maschinenzentrierte Überwachung und aktive personenbezogene Verfahren. Jeder Gruppe werden Sensoren zugeordnet, diese erläutert und Verfahren für die Personenerkennung vorgestellt. Weiterhin werden im Bericht Multisensorsysteme vorgestellt, die durch eine Fusion der Daten die Vorteile der einzelnen Verfahren kombinieren und die Nachteile reduzieren.

Die Anwendungsgebiete werden in Industrieroboter, Automaten und Handling-Systeme, Flurförderzeuge, Fahrzeuge und Verkehrsmittel unterteilt und sind in der Anwendungs-Matrix den Messverfahren zur Personenerkennung zugeordnet. Die Messverfahren werden im Bericht anhand möglicher Einsatzzwecke (Anwesenheitserkennung, Positionsbestimmung, Bewegungsabstimmung Mensch-Maschine und Aufnahme von Körperhaltungen), technischer Parameter und Umgebungsfaktoren bewertet.

Die Ergebnisse dieser Bewertungen werden in der Anwendungsmatrix dargestellt.

Bibliografische Angaben

M. Schmauder, K. Höhn, P. Jung, K. Lehmann, S. Paritschkow, P. Westfeld, H. Sardemann:
Sichere Personenerkennung in der Mensch-Maschine-Interaktion. 
1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2016. Seiten 76, Projektnummer: F 2322, Papier, PDF-Datei, DOI: 10.21934/baua:bericht20161102

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Forschungs­projekte

ProjektnummerF 2322 StatusLaufendes Projekt Chancen und Risiken von Ambient Intelligence (AmI) aus sicherheitstechnischer Sicht

Zur Projektbeschreibung : Chancen und Risiken von Ambient Intelligence (AmI) aus sicherheitstechnischer Sicht …