FAQ zu PFAS in Feuerlöschschäumen

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) werden in Feuerlöschschäumen eingesetzt. Aufgrund ihrer Umwelt- und Gesundheitsgefahren wird die Verwendung von PFAS-haltigen Feuerlöschschäumen beschränkt. Einen Überblick über die aktuellen und anstehenden Regelungen sowie Fragen aus der Praxis sind in der vorliegenden Publikation zusammengefasst.

Datum 26. Februar 2026

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) werden bislang häufig in Feuerlöschschäumen verwendet. Dabei sorgen PFAS in den Schäumen dafür, dass sich ein Wasserfilm zwischen Brennstoff und Schaum bildet. So können Brände schnell gelöscht werden. Moderne Löschschäume enthalten fluorhaltige Verbindungen, die sich in langlebige Stoffe wie Perfluoroktansäure (PFOA) oder Perfluorhexansäure (PFHxA) umwandeln können. Diese Stoffe sind sehr stabil und werden in der Umwelt nur langsam bis gar nicht abgebaut. Aufgrund dieser Persistenz und möglicher Umwelt- und Gesundheitsgefahren stehen PFAS seit einigen Jahren im Fokus der Regulierung.

Die Europäische Union hat verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um die Verwendung von PFAS in Feuerlöschschäumen schrittweise einzustellen. Die Vorgaben, die z. T. auch auf internationale Maßnahmen zurückgehen, enthalten für verschiedene Anwendungen unterschiedliche Übergangsfristen und Grenzwerte. Dadurch ist die Anwendung PFAS-haltiger Feuerlöschschäume komplexer geworden.

Die Bundesstelle für Chemikalien an der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat daher bereits im Sommer 2025 die Online-Veranstaltung "PFAS in Feuerlöschschäumen: Herausforderung annehmen und handeln, bevor es brennt" durchgeführt. Der nun vorliegende Helpdesk-Fokus greift die im Anschluss eingegangenen Fragen der Veranstaltung auf.

Publikation

Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) in Feuerlöschschäumen: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

baua: Fokus 2026

Seit einiger Zeit sind bestimmte Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS), die in Feuerlöschschäumen verwendet werden, Gegenstand verschiedener Regelungen in der REACH- und in der POP-Verordnung.

Neu hinzugekommene oder sich in Planung befindende Verwendungsbeschränkungen und -verbote erhöhen die …

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