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AmI-based control of ventilation and air conditioning systems and exemplary application to the phenomenon of "dry air"

Deckblatt des Berichtes "AmI-based control of ventilation and air conditioning systems and exemplary application to the phenomenon of 'dry air'"

Dieser Zwischenbericht fasst die Aktivitäten im Forschungsprojekt "Möglichkeiten und Grenzen einer AmI-basierten Regelung raumlufttechnischer Anlagen und beispielhafte Anwendung auf das Phänomen 'Trockene Luft'" zusammen. Zu Beginn stellt der Bericht verschiedene Aspekte gegenüber, um Beiträge zu ermitteln, die notwendig sind, um das Forschungsthema repräsentativ darzustellen. Vor diesem Hintergrund werden die messbaren Eigenschaften der Haut diskutiert und der Entwicklungsstand im Bereich AmI (Ambient Intelligence) aufgezeigt. Betrachtungen zur Regelung von RLT-Anlagen und Visionen einer AmI-Regelung schließen daran an.

Messungen zur Verdunstung an der Haut, nachempfunden durch speziell entworfene Probekörper und eine zugehörige Versuchseinrichtung, bilden einen weiteren Schwerpunkt des Berichtes. Diese Versuche waren notwendig, da die international recherchierte Datenlage keine gesicherten Erkenntnisse und Abhängigkeiten von raumlufttechnischen Parametern zuließ. Als Ergebnis liegt eine Matrix zur Verdunstungsrate in Abhängigkeit der raumklimatischen Bedingungen vor.

Die Wirkungen von Lüftungssystemen wurden mit einem gezielt für die Aufgabenstellung weiterentwickelten Programm zur Gebäude- und Anlagensimulation berechnet. Die gewonnenen Daten zur raumklimatischen Situation wurden zunächst mit Hilfe eines Knoten- oder auch Zonenmodells dargestellt und dann mit einem detaillierten Feldmodell zur Strömungssimulation gekoppelt. Hier fließen Mess- und Berechnungsergebnisse in einem virtuellen Büro zusammen, die zeigen, dass die Strömung im Raum die Verdunstung an der Haut deutlich beeinflusst. Der Aufwand derartiger Berechnungen schränkt allerdings die wünschenswerte Variantenvielfalt deutlich ein. Die im Ergebnis aufgezeigten Zusammenhänge zwischen Heizungs- und Lüftungssystem und lokalem Klima im Nahbereich von Personen geben daher weitere wichtige Anregungen zum Einsatz von AmI in der Klimatechnik, ohne jedoch einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

 
W. Kozak, D. Stein, C. Felsmann, B. Hensel, K. Kabitzsch, M. Rösler:
AmI-based control of ventilation and air conditioning systems and exemplary application to the phenomenon of "dry air". 
1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2015. S. 20, Projektnummer: F 2299, PDF-Datei
Link zum Volltext (PDF-Datei, 680 KB)