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Stehend K.O.?

Wenn Arbeit durchgestanden werden muss...

Deckblatt der Broschüre "Stehend K.O.?"

Noch vor hundert Jahren mussten Straßenbahnführer ihre Arbeit stehend erledigen - man glaubte, dass ein sitzender Fahrer einschlafen und Unfälle verursachen könnte. Zwar hat das Fahrpersonal mittlerweile Platz genommen (und damit neue Probleme bekommen), aber immer noch müssen einige hunderttausend Beschäftigte ihren Arbeitstag im Wortsinne durchstehen. Gesund ist das nicht, wie die überdurchschnittliche Beteiligung von Stehberufen am Arbeitsunfähigkeitsgeschehen nachdrücklich unterstreicht. Untersuchungen zeigen, dass dauerndes Stehen den menschlichen Organismus einseitig belastet und für zahlreiche Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Muskel-Skelett-Apparates verantwortlich ist.

Damit sind die Folgen des Dauerstehens ähnlich denen des Dauersitzens. Insofern beantwortet sich zum Teil auch die Frage nach Lösungsmöglichkeiten für Stehberufe: Es kann nicht darum gehen, aus den Dauerstehern Dauersitzer zu machen - wer möchte schon den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Gesucht sind vielmehr Konzepte, die Arbeit bewegender machen und damit die Beschäftigten aus den Zwangshaltungen befreien - sei es Dauerstehen oder auch Dauersitzen.

Die vorliegende Broschüre zeigt, warum das Stehen dem Menschen so schlecht ansteht und warum man sich nicht daran gewöhnen kann - Übung macht hier nämlich keine Meister, sondern nur krank! Darüber hinaus werden Möglichkeiten vorgestellt, wie man Beschäftigte in Stehberufen entlasten und die Arbeit insgesamt gesünder, menschengerechter und produktiver gestalten kann.

 
Stehend K.O.?. Wenn Arbeit durchgestanden werden muss...
2. Auflage. Dortmund: 2008. 
(Quartbroschüre: Allgemein)
ISBN: 978-3-88261-629-3, 40 Seiten, Papier, PDF-Datei
Link zum Volltext (PDF-Datei, 662 KB)



Signaturen der BAuA-Bibliothek:
B424/DE/44

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