FEMA: Fragebogen zur Erfassung Mentaler Arbeitsbelastungen
- Autor(en):
- TIELSCH, HOFMANN, HÄCKER
- Gestaltungsbezug:
- Quantitative Verfahren der Verhältnisprävention
- Analysetiefe:
- Screeningverfahren
- Jahr:
- 1993
- Quintessenz:
- Der FEMA wurde entwickelt, um Beobachtungsverfahren bezüglich der Erfassung mentaler Beanspruchungen qualitativ und quantitativ zu ergänzen. Empfohlen wird TBS. Die Gesamtbelastungen und -beanspruchungen werden anhand von Merkmalen der psychischen Prozesse der Wahrnehmung, des Denkens, des Gedächtnisses und der Ausführung hinterfragt. Die Fragen sollen hinsichtlich der vier verschiedenen Aspekte Schwierigkeit, Belastungshäufigkeit, Belastungsgrad bzw. erlebte Beanspruchung und eigene Fähigkeiten von den ArbeitsplatzinhaberInnen eingeschätzt werden. Dieses Vorgehen erlaubt eine quantitative und qualitative Ursachenanalyse bezüglich vorhandener mentaler Arbeitsbelastungen. Außerdem werden Arbeitsgestaltungserfordernisse und/oder Qualifizierungsdefizite deutlich gemacht.
- Ziel(e):
- Beanspruchungsermittlung
- Methode(n) der Datengewinnung:
- schriftliche Befragung
- Merkmalbereich(e):
Schwierigkeit, Belastungshäufigkeit, Belastungsgrad, erlebte Beanspruchung
- Tätigkeitsklasse(n):
- körperlich, geistig
- Branche(n):
- Industrie, Metall-, Glas- und Keramikbranche
- Items:
25 Items (3 Aspekte)
- Durchführungszeit(en):
- ca. 10 – 15 Minuten
- theoretische Fundierung:
Belastungs-Beanspruchungs-Konzept, Ressourcen
- Gütekriterien:
- Objektivität, Reliabilität (Kriteriums-) Validität, Ökonomie vorhanden
- Art:
Einzelverfahren
- Ansprechpartner:
-
Dr. Rainer Tielsch, Dipl.-Psych. Andreas Saßmannshausen
Tel. 0202 731000
Fax 0202 731184
E-Mail: aser1@uni-wuppertal.de
Homepage: www.institut-aser.de
Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal
Corneliusstraße 31
42329 Wuppertal
- Zugang:
Tielsch, R.; Hofmann, A.; Häcker, H.: FEMA-Fragebogen zur Erfassung Mentaler Arbeitsbelastungen. Erste Ergebnisse einer Validierungsstudie im industriellen Bereich. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie (1993), Nr. 37, 36 - 94
- Beispiel-Items:
Dies ist sehr schwierig - schwierig - recht schwierig - mäßig schwierig - etwas schwierig - nicht schwierig...
3. mir neue Dinge einprägen
4. mich schnell auf neue Situationen einstellen
13. schwierige Handgriffe beherrschen
24. frühzeitig erkennen, wenn sich Störungen anbahnen- Kosten:
- Kostenlos bei eigener Durchführung
- Stichwörter:
- Mentale Belastung, Arbeitsgestaltung, Belastungen, Gesamtbelastung, Qualifizierung, Ressourcen, Schwierigkeit
