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41. Wissenschaftliches Seminar, 10. April 2018

Ergebnisse aus dem IPD-Work Projekt

Vortrag von

  • Prof. Reiner Rugulies (National Research Center for the Working Environment in Kopenhagen)

Das internationale Forschungskonsortium "Individual-participant-data meta-analysis of working populations (IPD-Work)" untersucht seit 2010 Zusammenhänge zwischen psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz und Risiko für somatische Erkrankungen und psychische Störungen. Die IPD-Work Gruppe hat bislang ca. 30 wissenschaftliche Artikel publiziert, teilweise in führenden medizinischen Fachzeitschriften wie Lancet, British Medical Journal und European Heart Journal. Zu den untersuchten psychosozialen Arbeitsbelastungen gehörten bislang job strain (Kombination von hohen Anforderungen mit geringen Kontrollmöglichkeiten), berufliche Gratifikationskrisen und lange Arbeitszeiten. Zusammenhänge zwischen psychosozialen Arbeitsbedingungen und Gesundheitsrisiken wurden insbesondere bei Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Depression gefunden, wohingegen bei Krebserkrankungen und Atemwegserkrankungen kein eindeutiger Zusammenhang mit psychosozialen Arbeitsbedingungen festgestellt werden konnte. In meinem Vortrag werde ich wichtigsten Ergebnisse der IPD-Work Studien vorstellen, die methodischen Stärken und Begrenzungen des IPD-Work Ansatzes diskutieren und einen Ausblick auf laufende und zukünftige Forschungsprojekte geben.

Kontakt

PD Dr. Luis Carlos Escobar Pinzon

Fachbereichsleiter Fachbereich 3 "Arbeit und Gesundheit"

apl. Prof. Dr. Martin Schütte

Wissenschaftlicher Leiter Fachbereich 3 "Arbeit und Gesundheit"

Weitere Kontaktmöglichkeiten