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Praxisorientierte Vereinfachung von Geräuschemissionsmessverfahren

TP 4: Ermittlung der lokalen Umgebungskorrektur für den Emissions-Schalldruckpegel nach DIN EN ISO 11202

Projektnummer: F 2495 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Januar 2021

Projektbeschreibung:

Laute Maschinen am Arbeitsplatz können die Gesundheit der Beschäftigten gefährden. Deshalb verpflichtet die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG alle Maschinenhersteller zu Angaben über die Geräuschemissionen ihrer Maschinen. Zu diesen Angaben gehört der Emissions-Schalldruckpegel. Er beziffert den Lärm, der von der Maschine am zugehörigen Arbeitsplatz verursacht wird. Dabei bleiben Einflüsse des Raums und Nebengeräusche unberücksichtigt. Maschinen können so im Hinblick auf ihren Emissions-Schalldruckpegel verglichen werden. Dadurch sind die anwendenden Betriebe in der Lage, bereits bei der Auswahl von Maschinen auf eine geringe Geräuschemission zu achten.

Für die Maschinenhersteller ist eine Messung der Geräuschemissionswerte in ihren eigenen Betriebsräumen - eine sogenannte in-situ-Messung - eine kostengünstige Alternative, denn es wird hierbei kein eigener Freifeldraum benötigt. Eine in-situ-Messung muss allerdings bezüglich des Einflusses der Messumgebung korrigiert werden.

Im Projekt wird untersucht, inwieweit die lokale Umgebungskorrektur bei in-situ-Messungen des Emissions-Schalldruckpegels nach DIN EN ISO 11202 weiter vereinfacht werden kann. Dazu soll unter anderem das im Projekt F 2438 entwickelte, einfache Verfahren zur Ermittlung der Umgebungskorrektur für den Schallleistungspegel eingesetzt werden. Die Umgebungskorrektur für den Schallleistungspegel ist eine Eingangsgröße für die Ermittlung der lokalen Umgebungskorrektur für den Emissions-Schalldruckpegel.

Die Vereinfachung dieses Geräuschemissionsmessverfahrens trägt dazu bei, dass zukünftig die Geräuschemissionsangaben von Maschinen belastbarer werden. Dies ist Voraussetzung dafür, leisere Maschinen beschaffen zu können und so die Lärmbelastung von Beschäftigten zu reduzieren.

Weitere Informationen

Kontakt

Fachgruppe 2.2 "Physikalische Faktoren"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070