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Modulare Modellansätze zur Expositionsabschätzung für die Risikobewertung am Arbeitsplatz im Rahmen der Chemikaliensicherheit - Teilprojekt 3

Projektnummer: F 2493 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Oktober 2025

Projektbeschreibung:

Die REACH-Verordnung, die Biozid-Verordnung und andere Chemikaliengesetzgebungen, sollen unter anderem schädliche Auswirkungen von chemischen Stoffen und Produkten auf Arbeitnehmer verhindern. Sie verlangen daher vom Inverkehrbringer von Chemikalien und den zuständigen Behörden eine zuverlässige Risikobewertung. Diese basiert auf den Gefahreneigenschaften, toxikologisch abgeleiteten Bewertungsmaßstäben und der Exposition der Arbeitnehmer gegenüber den bewerteten Stoffen und Gemischen.

In Ermangelung verfügbarer Messdaten erfolgt die Abschätzung der Exposition von Arbeitnehmern gegenüber chemischen Stoffen dabei häufig anhand von Modellen. In den Projekten F2467 und F2492 des Projektbündels "Modular Exposure Models for OSH Risk Assessment in Chemical Safety" wurden daher bereits 7 Expositionsmodelle (weiter-)entwickelt und/oder hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit überprüft. Im vorliegenden Projektteil des Projektbündels sollen diese Prototypen und, wenn möglich, 2 weitere Arbeitnehmer-Expositionsmodelle in einer modular aufgebauten Software gebündelt und öffentlich zugänglich gemacht werden. Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich dabei deutlich in ihrem Anwendungsbereich und den notwendigen Eingangsparametern.

Die technische Entwicklung der modular aufgebauten Software verfolgt das Ziel die Nutzbarkeit der Modelle weiterhin zu gewährleisten und zu verbessern. Bisher nicht in dieser Form verfügbare Modelle sollen bereitgestellt und die Nutzerfreundlichkeit der Modelle insgesamt erhöht werden. Mithilfe der modularen Software können neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auch zukünftig in die regulatorische Praxis übermittelt werden. Die Software soll insgesamt die wissenschaftlich fundierte Umsetzung der Anforderungen des europäischen Chemikalienrechts für verschiedene Akteure erleichtern.

Kontakt

Fachgruppe 4.1 "Expositionsszenarien"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

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