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Psychosocial Safety Climate (PSC) - Weiterentwicklung und Validierung eines Instrumentes für die Erfassung der Handlungsbereitschaft zum Schutz der psychischen Gesundheit der Beschäftigten auf organisationaler Ebene. Ein Beitrag der BAuA als WHO-CC

Projektnummer: F 2401 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Dezember 2019

Projektbeschreibung:

Das Projekt ist an der Schnittstelle der Forschung zum Sicherheitsklima und zu arbeitsbedingtem Stress angesiedelt. Gegenstand ist das in Australien entwickelte Konzept des "Psychosocial Safety Climate" (PSC), das die Prioritäten und die Bereitschaft einer Organisation zum Schutz der psychischen Gesundheit der Beschäftigten erfasst. PSC wird mittels Befragungen von Beschäftigten erhoben und stellt eine wichtige Zielgröße für gesundheitsbezogene Interventionen in Organisationen dar. In seiner aktuellen Version umfasst das PSC-Instrument vier Dimensionen, denen jeweils drei Items zugeordnet sind. Ziel des Projektes ist es, das PSC-Instrument weiterzuentwickeln, eine validierte und revidierte Fassung des Erhebungsinstrumentes für die Anwendung in Deutschland zu erstellen und diese im Rahmen der Aktivitäten der BAuA als Collaborating Centre der WHO (WHO CC) auch internationalen Partnern anzubieten. Damit greift das Projekt das innovative Konzept des PSC auf und setzt dort an, wo in erster Linie Bedarf für eine Überprüfung bzw. Weiterentwicklung des Instrumentes besteht: im Hinblick auf seine Dimensionalität und die Verständlichkeit der Items. Zentrale Forschungsfragen, die mit qualitativen und quantitativen Methoden bearbeitet werden, sind: Ist das Konstrukt "Psychosocial Safety Climate" durch die bisherigen Items ausreichend abgedeckt? Werden die Items von den Befragten im Sinne des Konstrukts verstanden? Sind die vorhandenen Items geeignet, das Konstrukt (bzw. dessen einzelne Dimensionen) zu erfassen? Ist eine Komprimierung des Instruments ohne substanziellen Informationsverlust möglich?

Die Weiterentwicklung und Validierung des PSC-Instrumentes wird über ein mehrstufiges Verfahren erfolgen: Die revidierten Items werden in einem qualitativen Prätest mit kognitiven Interviews sowie in einem quantitativen Prätest eingesetzt und ggfs. angepasst, bevor sie in der Hauptuntersuchung zum Einsatz kommen. Weiterhin wird im Rahmen der bestehenden WHO-Kooperation auch die Option eines internationalen Einsatzes geprüft. Im Ergebnis wird ein Screening-Tool in komprimierter Form entstehen, das für die Arbeitsschutzberichterstattung wie auch für die Gefährdungsbeurteilung im psychosozialen Bereich genutzt werden kann.

Kontakt

Fachbereich 3 "Arbeit und Gesundheit"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070