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Biomonitoring beruflich Styrol-Exponierter: Feldstudie zur Nutzbarkeit von Ausatemluft

Projektnummer: F 2400 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Dezember 2019

Projektbeschreibung:

Der neurotoxische aromatische Kohlenwasserstoff Styrol ist eine wichtige Grundchemikalie der chemischen Industrie. Styrol ist Ausgangssubstanz zur Herstellung von Polystyrol und kommt u.a. als Lösungsmittel und Reaktionspartner für ungesättigte Polyesterharze und -lacke zum Einsatz.

Ein Biomonitoring beruflich Styrol-Exponierter erfolgt derzeit durch die Bestimmung der Konzentrationen von Mandelsäure und Phenylglyoxylsäure im Urin. Beide Säuren sind jedoch auch Metabolite anderer Gefahrstoffe. Dagegen ist Styrol in der Ausatemluft Exponierter ein spezifischer Parameter für eine Styrol-Exposition. Ausatemluftprobenahmen besitzen hohe Akzeptanz bei den Beschäftigten und können von diesen, einschließlich des Probenversandes, selbständig ausgeführt werden. Damit wird die Einsetzbarkeit eines Biomonitorings besonders in kleineren Unternehmen erleichtert.

Die Nutzbarkeit von Ausatemluft für ein Biomonitoring beruflich Styrol-Exponierter soll in einer Feldstudie untersucht werden. Ergänzend sind Messungen der Styrol-Konzentration in der Arbeitsplatzluft vorgesehen.

Kontakt

Fachgruppe 4.2 "Medizinischer Arbeitsschutz, Biomonitoring"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070