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Auf dem Weg zum Einfachen Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe 3.0

Seit 2005 gibt es das Einfache Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe (EMKG) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Das EMKG ist eine Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. In der aktuellen Version 2.2 erfüllt das EMKG die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) 2010 und ist in Kombination mit den Schutzleitfäden ein standardisiertes Arbeitsverfahren nach TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen".

Zu Beginn diente das EMKG der systematischen Beurteilung von inhalativen und dermalen Gefährdungen und zur Ableitung geeigneter Schutzmaßnahmen. Inzwischen wurde der Prototyp des Moduls zur Brand- und Explosionsgefährdung veröffentlicht und das EMKG dadurch erweitert. Durch gesetzliche Änderungen, wie z. B. die Einführung der CLP-Verordnung ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung des EMKG unumgänglich. Nur so kann die Handlungshilfe auch weiterhin kleine und mittlere Unternehmen bei der Gefährdungsbeurteilung unterstützen. Um die Akzeptanz und Verbreitung des EMKG weiter zu erhöhen, wird auf Kommunikation gesetzt. Der Austausch mit EMKG-Anwendern, das Aufgreifen von Anregungen und Hinweisen aus der Praxis liefern wertvolle Informationen, die in die neue Version des EMKG 3.0 einfließen.

Der gesamte Artikel kann über die Internetseite des Journals "sicher ist sicher", Ausgabe 11/2013, S. 541-545 bezogen werden: "Auf dem Weg zum Einfachen Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe 3.0" (ggfs. kostenpflichtig).

Bibliografische Angaben

N. Godas, A. Wilmes, I. Schweitzer-Karababa:
Auf dem Weg zum Einfachen Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe 3.0. 
in: sicher ist sicher, Ausgabe 11/2013 2013. Seiten 541-545