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Foam spray application of biocides: Investigation into aerosol inhalation exposure

Schaumversprühen von Bioziden: Untersuchung zur inhalativen Aerosolexposition

In der Anwendung von Bioziden wird die Schaumversprühung zunehmend als sicherere Alternative zur Tropfenversprühung eingesetzt. Bislang fehlen jedoch Expositionsdaten sowie etablierte Ansätze zur Charakterisierung und Bewertung der potenziellen Aerosolfreisetzung bei der Schaumversprühung, sodass bei der Zulassung von Biozidwirkstoffen und -produkten Unsicherheiten bezüglich der Bewertung bestehen. Erste Untersuchungen im Rahmen der vorliegenden Studie zeigen, dass bei der Verwendung von Schäumen eine Aerosolbildung nicht ausgeschlossen werden kann, die Aerosolfreisetzung aber gegenüber der konventionellen Tropfenversprühung signifikant reduziert ist. Die derzeitige Bewertung auf der Basis von Daten für Sprühanwendungen kann jedoch ggf. zu einer Überschätzung der inhalativen Exposition führen. Weitere Untersuchungen sind notwendig zur Ermittlung von Korrelationen zwischen Aerosolfreisetzung und Produkt- und Prozessparametern. Diese können als Grundlage für die Bewertung des Expositionsrisikos sowie ggf. für die Implementierung der Schaumversprühung in Expositionsmodellen dienen.

Der gesamte Artikel kann über die Internetseite des Journals "Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft" 75(2015) Nr. 5, S. 183-189 bezogen werden: "Foam spray application of biocides: Investigation into aerosol inhalation exposure" (ggfs. kostenpflichtig).

Bibliografische Angaben

K. Schwarz, D. Holthenrich, K. Bissantz, M. Ehni, A. Bitsch:
Foam spray application of biocides: Investigation into aerosol inhalation exposure. 
in: Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft 75(2015) Nr. 5 2015. Seiten 183-189