KI-basierte Systeme im Gesundheitswesen - Werkstattgespräche zur Entwicklung eines multidisziplinären und gemeinwohlorientierten Gestaltungsansatzes aus Perspektive des Arbeitsschutzes

  • Projektnummer: F 2574
  • Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
  • Status: Laufendes Projekt
  • Geplantes Ende: 31. Juli 2024

Projektbeschreibung:

Durch künstliche Intelligenz (KI) unterstützte Technologien können menschliche Fähigkeiten, wie z. B. komplexe Entscheidungen auf Basis einer Vielzahl von Informationen zu treffen, imitieren und somit prinzipiell ersetzen. Damit können sie auch fundamental ins Arbeitssystem eingreifen - etwa, indem sie ursprünglich dem Menschen zugeordnete Tätigkeiten übernehmen oder die Struktur von Tätigkeiten verändern.

Aus der Perspektive des Arbeitsschutzes steht die Frage nach der sicheren und menschengerechten Gestaltung von KI unterstützten Arbeitssystemen und -tätigkeiten im Vordergrund. Hierbei besteht eine Herausforderung darin, neben der Umsetzung des technisch Möglichen den Entwicklungsprozess mit gemeinwohlorientierten Interessen und arbeitsgestalterischen Kriterien in Einklang zu bringen. Das exemplarisch auf das Gesundheitswesen ausgerichtete Forschungsvorhaben geht der Frage nach, wie ein solcher Entwicklungsprozess beschaffen sein kann.

Ziel des Vorhabens ist es, auf Basis mehrerer Werkstattgespräche aus einer multidisziplinären Perspektive zu eruieren, welche Ansätze und Konzepte einen Gestaltungsansatz KI-basierter Technologien unterstützen können, der eine Integration arbeitspsychologischer und ethischer Kriterien schon während des Entwicklungsprozesses erlaubt. Die Ergebnisse werden in Form eines Fachbeitrages der an den Werkstattgesprächen beteiligten Expertinnen und Experten veröffentlicht.

Weitere Informationen

Kontakt

Fachgruppe 3.3 "Arbeitsgestaltung bei personenbezogenen Dienstleistungen"

Service-Telefon: 0231 9071-2071
Fax: 0231 9071-2070